Eine Übersicht der wichtigsten Begleiter auf Reisen.


STILVOLL REISEN. ✈️🧳
Ein Gentleman erkennt man nicht erst beim Check-in – sondern bereits daran, wie er reist und wie er sein Gepäck organisiert.
Ein hochwertiger Koffer, ein eleganter Weekender und ein guter Kleidersack sind mehr als praktische Reisebegleiter. Sie sorgen dafür, dass Anzug, Hemden, Schuhe und Accessoires genauso am Ziel ankommen, wie sie eingepackt wurden: gepflegt, ordentlich und einsatzbereit.
Der Anzug gehört in den Kleidersack, Schuhe grundsätzlich in separate Schuhsäcke, Pflegeprodukte in einen hochwertigen Kulturbeutel und Uhren, Manschettenknöpfe oder Krawatten in ein eigenes Etui. Getragene Wäsche wird konsequent von frischer Kleidung getrennt.
Und ein Detail, das gern unterschätzt wird: Kleidersäcke, Schuhsäcke und Wäschebeutel gehören ebenfalls zur Garderobe. Sie sollten sauber, gewaschen und – sofern das Material dafür geeignet ist – akkurat gebügelt beziehungsweise faltenfrei sein. Denn Stil endet nicht dort, wo niemand hinsieht.
Gutes Reisegepäck organisiert nicht nur Kleidung. Es organisiert den Auftritt.
STILVOLL REISEN – DER GENTLEMAN UNTERWEGS
Reisen war einmal Teil der Inszenierung.
Man zog sich für einen Flug an. Ein Koffer wurde gepackt, nicht vollgestopft. In Grand Hotels gehörten Ankunft, Lobby und Bar fast genauso zur Reise wie das eigentliche Ziel.
Natürlich hat sich die Welt verändert.
Niemand muss heute im Dreiteiler nach Mallorca fliegen. Komfort gehört zu einer modernen Reise selbstverständlich dazu.
Doch zwischen unbequemem Formalismus und Jogginghose mit Nackenkissen existiert erstaunlich viel Raum.
Stilvoll reisen bedeutet heute vor allem: bequem genug für die Strecke, gut genug für die Ankunft.
DAS REISEOUTFIT – KOMFORT OHNE NACHLÄSSIGKEIT
Ein gutes Reiseoutfit muss funktionieren.
Mehrere Stunden sitzen, durch Terminals laufen, Gepäck bewegen, vielleicht Temperaturwechsel zwischen Flugzeug, Flughafen und Zielort überstehen – all das stellt andere Anforderungen als ein normaler Bürotag.
Ideal sind deshalb Kleidungsstücke, die Bewegungsfreiheit mit einer klaren Silhouette verbinden.
Eine bequeme Chino oder Stoffhose.
Polo, Oxford-Hemd oder hochwertiges T-Shirt.
Feiner Strick.
Unstrukturiertes Sakko oder leichte Jacke.
Loafer oder gepflegte Sneaker.
Damit kann ein Mann sechs Stunden reisen und anschließend trotzdem direkt eine Hotellobby betreten.
LAYERING IST AUF REISEN ENTSCHEIDEND
Kaum irgendwo wechseln Temperaturen schneller als unterwegs.
Draußen Sommerhitze.
Im Terminal Klimaanlage.
Im Flugzeug plötzlich kühl.
Am Ziel wieder 30 Grad.
Deshalb gehört Layering zu den wichtigsten Reiseprinzipien.
Ein T-Shirt oder Polo als Grundlage, darüber leichter Strick und eventuell eine Jacke oder ein Sakko.
So können einzelne Schichten entfernt werden, ohne dass der Look auseinanderfällt.
Ein dünner Pullover über den Schultern kann im Sommer außerdem erstaunlich praktisch sein – und muss keineswegs nur dekorativ sein.
DAS SAKKO AUF REISEN
Ein Sakko ist kein Pflichtstück.
Aber ein leichtes, unstrukturiertes Modell kann auf Reisen ausgesprochen nützlich sein.
Es besitzt Taschen für Reisepass, Brille oder Kopfhörer, wertet einen einfachen Look sofort auf und kann nach der Ankunft direkt zum Dinner getragen werden.
Besonders praktisch sind Stoffe, die nicht bei jeder Bewegung starke Falten entwickeln.
Leichte Wolle, Jersey-Konstruktionen oder bestimmte Mischgewebe sind hierfür häufig besser geeignet als extrem empfindliche Materialien.
Der klassische Business-Blazer mit starker Schulterkonstruktion ist für einen langen Flug dagegen nicht immer die bequemste Lösung.
DIE RICHTIGEN SCHUHE
Reiseschuhe müssen mehrere Dinge gleichzeitig können.
Bequem sein.
Schnell an- und auszuziehen.
Zu verschiedenen Outfits passen.
Und nach mehreren Stunden noch vernünftig aussehen.
Loafer sind deshalb hervorragende Begleiter.
Minimalistische Sneaker funktionieren ebenso gut.
Chelsea Boots können für kühlere Ziele eine ausgezeichnete Alternative sein.
Wer geschäftlich reist und klassische Schuhe benötigt, kann sie selbstverständlich tragen – sollte aber bedenken, dass ein sehr steifer Oxford auf einem zehnstündigen Flug irgendwann seine Nachteile zeigt.
DIE JOGGINGHOSE-FRAGE
Natürlich kann man in einer Jogginghose fliegen.
Die Frage lautet nur, ob man es möchte.
Auf einem Nachtflug in der Business Class oder bei extrem langen Strecken kann besonders komfortable Kleidung sinnvoll sein.
Aber Komfort muss nicht zwangsläufig nach Fitnessstudio aussehen.
Weiche Hosen aus Jersey oder elastischen Wollmischungen können beinahe so bequem sein und deutlich angezogener wirken.
Es geht nicht darum, sich für andere zu verkleiden.
Es geht darum, eine Lösung zu finden, die Komfort und Selbstverständnis miteinander verbindet.
DER KOFFER – WENIGER IST MEHR
Viele Männer packen für Reisen nach demselben Prinzip:
Für jede mögliche Situation ein eigenes Outfit.
Das Ergebnis ist ein schwerer Koffer voller Kleidungsstücke, von denen die Hälfte ungetragen zurückkommt.
Cleverer ist eine kleine Reisegarderobe.
Die Farben sollten miteinander funktionieren.
Navy.
Weiß.
Beige.
Grau.
Braun.
Ein Sakko sollte zu mindestens zwei Hosen passen.
Jedes Hemd zu mehreren Kombinationen.
Ein Paar Schuhe sollte nicht nur für einen einzigen Abend gedacht sein.
Je besser die Garderobe aufeinander abgestimmt ist, desto weniger muss mit.
DIE 3-2-1-LOGIK
Für einen kurzen Wochenendtrip reicht häufig erstaunlich wenig.
Mehrere Oberteile.
Zwei Hosen.
Eine Jacke oder ein Sakko.
Ein vielseitiges Paar Schuhe plus eventuell ein zweites Paar für Abend oder Sport.
Unterwäsche und Socken entsprechend der Reisedauer.
Die genaue Zahl hängt natürlich von Ziel und Programm ab.
Der entscheidende Gedanke lautet:
Nicht für jeden Tag ein komplettes Outfit packen – Kombinationen packen.
KLEIDUNG RICHTIG PACKEN
Schwere Stücke gehören eher nach unten beziehungsweise in Richtung der Rollen eines Trolleys.
Schuhe werden am besten separat verpackt und können mit Socken oder kleineren Dingen gefüllt werden.
Strick lässt sich problemlos rollen oder falten.
Hemden und Sakkos sollten möglichst so verstaut werden, dass starke Knicklinien vermieden werden.
Ein einfacher Kleidersack kann bei Geschäftsreisen mit Anzug sinnvoll sein.
Und wenn am Ziel trotzdem Falten entstanden sind:
Viele Hotels besitzen Bügeleisen, Steamer oder einen Pressing-Service.
DAS HANDGEPÄCK IST DIE VERSICHERUNG DER REISE
Bei Flugreisen sollte alles wirklich Wichtige ins Handgepäck.
Reisepass.
Geldbörse.
Medikamente.
Ladegeräte.
Kopfhörer.
Wertgegenstände.
Eine kleine Auswahl an Hygieneartikeln.
Und bei längeren Reisen eventuell Unterwäsche und ein frisches Oberteil.
Denn ein verspäteter Koffer ist ärgerlich.
Ein verspäteter Koffer, in dem gleichzeitig Medikamente, Schlüssel und sämtliche wichtigen Dinge liegen, ist ein deutlich größeres Problem.
DIE REISETASCHE
Eine gute Weekender- oder Reisetasche ist eines jener Stücke, die über viele Jahre schöner werden können.
Leder wirkt klassisch, kann aber schwer sein.
Hochwertige Textilgewebe sind leichter und häufig praktischer.
Entscheidend sind stabile Griffe, vernünftige Reißverschlüsse und ein Format, das tatsächlich zur Art des Reisens passt.
Eine Tasche muss nicht durch Logos erklären, was sie gekostet hat.
Gutes Reisegepäck erkennt man vor allem daran, dass es Reisen überlebt.
AM FLUGHAFEN BEGINNT DIE REISE NICHT MIT Hektik
Stilvolles Reisen hat erstaunlich viel mit Zeitmanagement zu tun.
Wer zehn Minuten vor Ende des Boardings durch den Flughafen sprintet, verliert unabhängig vom Outfit einen Teil seiner Souveränität.
Rechtzeitig losfahren.
Dokumente vorbereitet haben.
Boardingpass griffbereit.
Sicherheitskontrolle nicht erst am Band organisieren.
Klingt banal.
Ist aber einer der größten Unterschiede zwischen entspanntem und chaotischem Reisen.
SECURITY OHNE DRAMA
Die Sicherheitskontrolle ist kein persönlicher Angriff.
Jacke ausziehen, elektronische Geräte nach Vorgabe bereithalten und auf Anweisungen achten.
Vor allem sollte man nicht erst direkt vor dem Scanner anfangen, Taschen nach Flüssigkeiten zu durchsuchen, während zwanzig Menschen warten.
Gute Umgangsformen zeigen sich häufig genau dort, wo niemand besondere Aufmerksamkeit dafür erwartet.
Rücksicht auf andere Reisende kostet nichts.
HANDGEPÄCK IST KEINE WAFFE
Der kleine Trolley hat Rollen.
Das bedeutet nicht, dass er ohne Rücksicht durch eine Menschenmenge gezogen werden sollte.
Treppen, Rolltreppen und enge Gänge gehören zu den Orten, an denen ein wenig Aufmerksamkeit viel ausmacht.
Dasselbe gilt im Flugzeug.
Wer sein Handgepäck verstaut, blockiert möglichst nicht länger als nötig den gesamten Gang.
Und schwere Taschen werden so abgelegt, dass sie beim Öffnen des Gepäckfachs niemandem entgegenfallen.
IM FLUGZEUG – DER GEMEINSAME RAUM
Ein Flugzeug ist kein privates Wohnzimmer.
Laut geführte Telefonate bis zur letzten Sekunde, Videos ohne Kopfhörer, nackte Füße auf fremden Armlehnen oder der komplette Inhalt des eigenen Gepäcks über mehrere Plätze verteilt sind keine Frage von Dresscodes.
Sie sind eine Frage von Rücksicht.
Der eigene Komfort endet dort, wo der Platz des anderen beginnt.
Vielleicht ist das die wichtigste Reiseetikette überhaupt.
DIE ARMLEHNE UND ANDERE KLEINE KRIEGE
Viele Konflikte während eines Fluges entstehen aus wenigen Zentimetern Raum.
Wer am Gang oder Fenster sitzt, besitzt zumindest etwas Bewegungsfreiheit in eine Richtung.
Der Passagier auf dem Mittelplatz hat davon am wenigsten.
Ihm die Armlehnen zu überlassen, ist deshalb eine kleine, aber vernünftige Geste.
Ähnlich verhält es sich beim Zurückstellen der Rückenlehne.
Erlaubt? Natürlich.
Trotzdem kann ein kurzer Blick nach hinten verhindern, dass gerade ein Getränk, Laptop oder Essen in Mitleidenschaft gezogen wird.
ALKOHOL AUF REISEN
Ein Glas Champagner in der Lounge oder ein Wein zum Essen kann Teil einer Reise sein.
Aber Flughäfen besitzen die interessante Fähigkeit, bei manchen Menschen jedes normale Zeitgefühl außer Kraft zu setzen.
Nur weil irgendwo auf der Welt bereits Abend ist, müssen um neun Uhr morgens keine vier Drinks folgen.
Alkohol wirkt in Verbindung mit Müdigkeit und trockener Kabinenluft nicht unbedingt eleganter.
Die einfache Regel bleibt:
Genießen – nicht den eigenen Anschlussflug gefährden.
GROOMING FÜR LANGE STRECKEN
Nach mehreren Stunden Reise fühlt sich fast niemand so frisch wie beim Abflug.
Ein kleines Travel Kit kann deshalb sinnvoll sein.
Zahnbürste.
Deodorant.
Gesichtscreme.
Kamm.
Kaugummi oder Minzbonbons.
Eventuell Augentropfen oder Lippenpflege, sofern man diese ohnehin verwendet.
Keine halbe Badezimmerausstattung.
Nur die Dinge, mit denen man nach der Landung innerhalb von fünf Minuten wieder präsentabel wirkt.
DUFT – WENIGER IST IM FLUGZEUG MEHR
Ein guter Duft gehört für viele Männer zum täglichen Ritual.
In einer Flugzeugkabine gilt jedoch besondere Zurückhaltung.
Viele Menschen sitzen stundenlang auf engem Raum, und intensive Düfte können schnell unangenehm werden.
Ein oder zwei dezente Sprühstöße reichen vollkommen.
Der Mann drei Reihen weiter muss nicht wissen, welches Parfum man trägt.
ANKUNFT MIT SYSTEM
Die beste Reisegarderobe ist diejenige, mit der man nach der Ankunft nicht sofort eine Stunde im Hotelzimmer verbringen muss.
Jacke ausziehen.
Gesicht waschen.
Hemd oder Polo wechseln.
Vielleicht Schuhe tauschen.
Und schon kann der Abend beginnen.
Gerade bei Wochenendreisen ist das wertvoll.
Wer Freitagmittag abreist, möchte Freitagabend schließlich nicht erst seinen gesamten Koffer neu organisieren.
DER HOTEL-CHECK-IN
Stilvolles Reisen endet nicht am Flughafen.
An der Hotelrezeption gelten dieselben einfachen Grundsätze wie überall:
Reservierung und Ausweis griffbereit.
Freundlich begrüßen.
Warten, wenn andere Gäste vor einem stehen.
Sonderwünsche ruhig formulieren.
Ein Upgrade darf man selbstverständlich freundlich erfragen.
Man hat allerdings keinen Anspruch darauf, nur weil man besonders selbstbewusst fragt.
SERVICEPERSONAL IST KEIN TEIL DES GEPÄCKS
Portier, Fahrer, Rezeptionist, Housekeeping und Kellner sind keine Kulisse der eigenen Reise.
Wer in einem guten Hotel kultiviert auftreten möchte, zeigt gerade gegenüber Mitarbeitern Respekt.
Ein freundliches Guten Morgen.
Ein Dankeschön.
Eine klare Bitte statt eines Befehls.
Und dort, wo Trinkgeld üblich ist, eine angemessene Anerkennung für guten Service.
Luxus ist kein Freifahrtschein für schlechte Manieren.
DER CONCIERGE IST OFT BESSER ALS EIN ALGORITHMUS
Google Maps kann Restaurants sortieren.
Ein guter Concierge kann manchmal etwas anderes:
verstehen, was tatsächlich zu einem Gast passt.
Nicht unbedingt das berühmteste Restaurant.
Vielleicht die kleine Bar zwei Straßen weiter.
Nicht den touristischen Strand.
Vielleicht eine Bucht, die besser zum Tagesplan passt.
Wer in einem guten Hotel wohnt, sollte diese lokale Kenntnis ruhig nutzen.
Ein einfaches:
„Wo würden Sie selbst heute Abend essen?“
kann interessanter sein als zwanzig Bewertungen.
PÜNKTLICHKEIT GEHÖRT ZUM REISEN
Transfer gebucht?
Dann wartet man möglichst nicht erst nach der vereinbarten Zeit in der Lobby auf den Aufzug.
Restaurant reserviert?
Dann erscheint man nicht eine halbe Stunde später mit der Begründung, man sei schließlich im Urlaub.
Stil bedeutet auch, die Zeit anderer Menschen ernst zu nehmen.
Selbst dann, wenn der eigene Kalender gerade entspannter aussieht.
REISEN IST NICHT DIE BÜHNE FÜR STATUS
Priority Lane.
Lounge.
Business Class.
Suite.
All das kann Reisen angenehmer machen.
Es macht einen Menschen aber nicht interessanter.
Wer jede Station seiner Reise als Demonstration des eigenen Status betrachtet, übersieht häufig das Beste daran.
Andere Orte.
Andere Menschen.
Andere Gewohnheiten.
Ein guter Reisender ist neugierig.
Nicht beeindruckt von sich selbst.
RESPEKT VOR DEM ORT
Nicht jeder Ort besitzt dieselben Regeln.
In einem Beach Club gelten andere Kleidungsstandards als in einer Kirche.
Ein Restaurant in Tokio funktioniert anders als eines in Rom.
Trinkgeldkultur, Lautstärke, Begrüßungen und gesellschaftliche Konventionen unterscheiden sich.
Stilvolles Reisen bedeutet deshalb auch:
nicht zu erwarten, dass sich die Welt an den Reisenden anpasst.
Ein wenig Vorbereitung zeigt Respekt.
NICHT ALLES MUSS FOTOGRAFIERT WERDEN
Die Reise darf dokumentiert werden.
Selbstverständlich.
Aber nicht jeder Teller, jeder Hotelflur und jeder Sonnenuntergang muss sofort veröffentlicht werden.
Manche Momente werden nicht besser, wenn man sie durch ein Display betrachtet.
Vielleicht gehört deshalb auch eine alte Tugend wieder zur modernen Reise:
das Telefon gelegentlich in der Tasche zu lassen.
DAS BESTE SOUVENIR IST NICHT IM DUTY-FREE-SHOP
Eine Reise sollte idealerweise etwas verändern.
Vielleicht entdeckt man ein neues Restaurant.
Eine andere Art, sich anzuziehen.
Eine Stadt.
Ein Gericht.
Eine Musik.
Oder einfach eine Gewohnheit, die man mit nach Hause nimmt.
Dafür muss keine Weltreise stattfinden.
Auch ein Wochenende in Mailand, Wien oder an der Côte d’Azur kann reichen.
Entscheidend ist die Bereitschaft, sich tatsächlich auf einen Ort einzulassen.
STILVOLL REISEN BEDEUTET NICHT, PERFEKT AUSZUSEHEN
Nach acht Stunden Flug sieht niemand aus wie beim Einsteigen.
Das ist auch nicht notwendig.
Stilvolles Reisen bedeutet etwas anderes.
Vorbereitet sein.
Wenig, aber richtig packen.
Bequem und trotzdem gepflegt gekleidet sein.
Personal und Mitreisende respektieren.
Nicht bei jeder Kleinigkeit die Geduld verlieren.
Und auch dann noch gelassen bleiben, wenn der Flug Verspätung hat und der Koffer offenbar beschlossen hat, seinen Urlaub an einem anderen Ort zu verbringen.
Der wahre Reisestil zeigt sich nicht beim Boarding. Er zeigt sich, wenn etwas nicht nach Plan läuft.
Das Editorial „Stilvoll reisen“ beschäftigt sich mit der modernen Reisekultur des Gentleman – vom richtigen Reiseoutfit, Layering und intelligentem Packen über Handgepäck, Flughafen und Flugzeug bis zu Hotel, Concierge, Grooming und Reiseetikette. Ein THE RESIDENCE GUIDE darüber, wie Komfort, Organisation und gutes Benehmen dafür sorgen, dass ein Mann nicht nur gut ankommt – sondern auch gut reist.
