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Hotspots Sardinien - eine kuratierte Auswahl der TGR Redaktion.

Zwischen Porto Cervo, Baja Sardinia, San Pantaleo und Cagliari.

HOTSPOTS SARDINIEN – die Adressen, die man diesen Sommer kennen sollte. 🇮🇹

Sardinien ist nicht einfach nur eine Insel für Strandurlaub. Zwischen Porto Cervo, Cala di Volpe, Baja Sardinia, San Pantaleo und Cagliari findet sich eine Mischung aus Grand Hotels, versteckten Resorts, Beach Clubs, Restaurants, Bars und kleinen Orten, die genau dieses besondere sardische Lebensgefühl ausmachen.

Für unseren neuen THE RESIDENCE GUIDE haben wir die Adressen zusammengestellt, die für uns besonders viel Charakter besitzen – nicht nur, weil sie luxuriös sind, sondern weil Atmosphäre, Lage, Küche, Architektur oder Geschichte stimmen.
Unser Tipp für Sardinien: Nicht versuchen, alles in einer Reise abzuhaken. Lieber einige wenige Orte bewusst erleben – einen langen Lunch, einen Sonnenuntergang ohne Zeitdruck, ein gutes Hotel und zwischendurch einfach irgendwo anhalten, wo kein Name auf einer Hotlist steht.

Denn Sardinien funktioniert am besten, wenn man nicht nur die richtigen Adressen kennt – sondern sich trotzdem noch treiben lässt.

HOTSPOT SARDINIEN – ZWISCHEN COSTA SMERALDA, WILDEN BUCHTEN UND ITALIENISCHER LEICHTIGKEIT

Sardinien ist kein Ort, den man mit einem einzigen Bild erklären kann.

Natürlich gibt es Porto Cervo.

Yachten.

Designerboutiquen.

Grand Hotels.

Restaurants mit Blick über türkisfarbenes Wasser.

Aber wenige Kilometer weiter verändert sich alles.

Granitfelsen.

Macchia.

Leere Straßen.

Kleine Dörfer.

Schafe.

Berge.

Buchten, deren Wasser beinahe unwirklich wirkt.

Und genau deshalb ist Sardinien interessanter als reine Luxusdestination.

Die Insel kann glamourös sein, ohne ihren rauen Charakter verloren zu haben.

SARDINIEN IST NICHT DIE COSTA SMERALDA

Das muss gleich am Anfang gesagt werden.

Die Costa Smeralda ist wahrscheinlich der international bekannteste Teil der Insel.

Aber Sardinien ist enorm viel größer.

Wer ausschließlich zwischen Porto Cervo, Cala di Volpe und den bekannten Beach Clubs pendelt, erlebt eine faszinierende Seite – aber eben nur eine.

Die Insel besitzt:

Berge.

Kleine Fischerdörfer.

Archäologische Stätten.

Weinregionen.

Wilde Küsten.

Historische Städte.

Und Gegenden, in denen der internationale Luxustourismus kaum eine Rolle spielt.

DIE COSTA SMERALDA – DER MYTHOS

Trotzdem beginnen wir dort.

An jener Küste im Nordosten, die Sardinien seit Jahrzehnten mit internationalem Jetset verbindet.

Die Costa Smeralda wurde ab den 1960er-Jahren gezielt als exklusive Ferienregion entwickelt.

Die Idee war nicht, große Hotelburgen direkt ans Wasser zu setzen.

Sondern Architektur möglichst stark in die Landschaft einzufügen.

Niedrige Gebäude.

Naturstein.

Pastellfarben.

Verwinkelte Wege.

Blickachsen zum Meer.

Das Ergebnis ist bis heute unverwechselbar.

PORTO CERVO

Das gesellschaftliche Zentrum der Costa Smeralda.

Porto Cervo wirkt nicht wie eine traditionelle sardische Stadt.

Es ist eine bewusst entwickelte Luxusdestination.

Piazzetta.

Yachthafen.

Boutiquen.

Hotels.

Restaurants.

Bars.

Alles konzentriert sich auf relativ engem Raum.

Und trotzdem besitzt der Ort eine gewisse Leichtigkeit, weil große Teile der Architektur niedrig bleiben.

DIE PIAZZETTA

Hier trifft sich die Costa Smeralda.

Am Tag relativ ruhig.

Am Abend deutlich lebhafter.

Ein Kaffee.

Ein Aperitivo.

Menschen beobachten.

Danach Dinner.

Vielleicht noch eine Bar.

Porto Cervo funktioniert nicht dadurch, dass man permanent Programm benötigt.

Ein großer Teil des Reizes besteht schlicht darin, herumzugehen.

LUXUSBOUTIQUEN GEHÖREN ZUM ORT

Internationale Modehäuser sind in Porto Cervo längst Teil des Stadtbildes.

Luxusmode neben weißer Architektur und mediterranen Plätzen.

Das kann künstlich wirken.

Oder ausgesprochen stimmig.

Je nachdem, wie man solche Orte betrachtet.

Sardinien braucht diese Boutiquen nicht, um interessant zu sein.

Aber Porto Cervo ohne sie wäre heute ebenfalls nicht mehr Porto Cervo.

DER YACHTHAFEN

Ein Spaziergang durch die Marina gehört dazu.

Segelyachten.

Motoryachten.

Tender.

Crews.

Restaurants.

Bars.

Im Hochsommer kann der Hafen fast zu einer eigenen kleinen Welt werden.

Doch auch hier gilt:

Man muss keine Yacht besitzen, um einen Yachthafen genießen zu dürfen.

Ein Spaziergang kostet nichts.

Und ist wahrscheinlich interessanter als die Frage, wem welches Schiff gehört.

YACHTKULTUR OHNE SHOW

Eine Yacht ist zunächst einmal ein Schiff.

Und eine der schönsten Möglichkeiten, Sardinien zu erleben.

Vom Wasser aus verändert sich die Insel vollständig.

Buchten, die mit dem Auto schwer erreichbar sind.

Kleine Inseln.

Felsformationen.

Ankerplätze.

Schwimmen direkt vom Boot.

Die eigentliche Faszination liegt weniger in der Größe des Schiffes als darin, dass die Küste vom Meer aus eine vollkommen andere Dimension bekommt.

CALA DI VOLPE

Ein Name, der eng mit der klassischen Costa-Smeralda-Welt verbunden ist.

Bucht.

Luxushotels.

Yachten.

Ruhiges Wasser.

Eine Kulisse, die genau jenes Sardinien verkörpert, das seit Jahrzehnten auf internationalen Reiseseiten auftaucht.

Doch auch hier gilt:

Der Ort funktioniert am besten, wenn man nicht versucht, ihn permanent zu überhöhen.

Meer bleibt Meer.

Ein guter Lunch bleibt ein guter Lunch.

Und das ist häufig schon genug.

ROMAZZINO UND DIE KÜSTE

Die Gegend rund um Romazzino zeigt besonders schön, warum die Costa Smeralda ihren Namen trägt.

Helles Gestein.

Grünes bis türkisfarbenes Wasser.

Kleine Buchten.

Niedrige Vegetation.

An windstillen Tagen wirkt das Meer beinahe karibisch.

Nur eben mit Granit, Rosmarin und mediterraner Macchia statt Palmenkulisse.

SPIAGGIA DEL PRINCIPE

Einer der berühmtesten Strände der Region.

Klares Wasser.

Helle Felsen.

Mediterrane Landschaft.

Auch hier gilt:

Früh kommen lohnt sich.

Denn die bekanntesten Strände sind im Hochsommer selbstverständlich nicht mehr geheim.

Sardinien ist wunderschön.

Und das wissen inzwischen ziemlich viele Menschen.

CAPRICCIOLI

Mehrere kleine Buchten.

Flaches, klares Wasser.

Granitfelsen.

Pinien.

Sehr sardisch.

Gerade außerhalb der absolut stärksten Stunden zeigt sich, warum die Region so viele Menschen jedes Jahr wieder anzieht.

Es gibt Wasserfarben, die man nicht beschreiben muss.

Man sieht sie.

Und versteht.

LISCIA RUJA

Breiter.

Offener.

Etwas weniger intim als kleine Felsbuchten.

Dafür viel Raum.

Auch Liscia Ruja gehört zu den bekanntesten Stränden der Costa Smeralda.

Wer schöne Strände sucht, findet hier genug Gründe für einen langen Tag.

Nur Sonnenschutz nicht vergessen.

Der Wind lässt die Sonne häufig harmloser wirken, als sie tatsächlich ist.

GRANDE PEVERO

Nahe Porto Cervo.

Türkisfarbenes Wasser.

Heller Sand.

Sehr gut erreichbar.

Und entsprechend beliebt.

Der Vorteil:

Man kann einen Strandtag relativ unkompliziert mit einem späteren Abend in Porto Cervo verbinden.

DER STRAND MUSS NICHT BERÜHMT SEIN

Ein wichtiger Sardinien-Tipp.

Nicht nur den berühmtesten Namen hinterherfahren.

Ein kleiner Strand, den man zufällig entdeckt, kann am Ende der schönste des Urlaubs werden.

Die Insel besitzt so viele Buchten, dass eine perfekte Reise nicht zwingend aus einer Liste der zehn meistfotografierten Strände bestehen muss.

PORTO ROTONDO

Etwas südlich der klassischen Costa-Smeralda-Zentren liegt Porto Rotondo.

Yachthafen.

Restaurants.

Boutiquen.

Plätze.

Villen.

Luxus.

Aber mit einem etwas anderen Charakter als Porto Cervo.

Wer beide Orte besucht, merkt schnell:

Sie bedienen eine ähnliche Welt.

Aber nicht exakt dieselbe Stimmung.

SAN PANTALEO

Vielleicht einer der interessantesten Gegenpole.

Ein kleines Dorf im Hinterland der Costa Smeralda.

Granitberge.

Platz.

Cafés.

Restaurants.

Markt.

Deutlich mehr Dorfgefühl.

San Pantaleo zeigt, wie schnell sich die Atmosphäre verändern kann, sobald man die Küste verlässt.

Plötzlich geht es weniger um Yachten.

Und mehr um Landschaft.

MORGENS IN SAN PANTALEO

Kaffee.

Croissant.

Zeitung.

Menschen auf dem Platz.

Kaum ein Programm.

Genau darin liegt der Reiz.

Wer mehrere Tage an der Costa Smeralda verbringt, sollte sich wenigstens einmal am Morgen von der Küste wegbewegen.

Das verändert den Blick auf die Region.

DER MARKT

San Pantaleo ist auch für seinen Wochenmarkt bekannt.

Mode.

Kunsthandwerk.

Lebensmittel.

Accessoires.

Nicht alles ist automatisch authentisch, nur weil es auf einem Markt verkauft wird.

Aber die Atmosphäre ist einen Besuch wert.

Und vielleicht findet man tatsächlich etwas, das länger in Erinnerung bleibt als das nächste Standard-Souvenir.

POLTU QUATU

Ein kleiner Yachthafen in einer tief eingeschnittenen Bucht.

Architektonisch fast wie ein mediterranes Dorf gestaltet.

Restaurants.

Marina.

Ausgangspunkt für Bootsfahrten.

Wer die Region erkundet, kann hier durchaus einen Zwischenstopp einlegen.

BAJA SARDINIA

Lebhafter.

Strände.

Restaurants.

Bars.

Gute Lage für verschiedene Ausflüge.

Nicht so exklusiv codiert wie Porto Cervo.

Gerade deshalb für viele Reisende angenehmer.

Sardinien besitzt genügend unterschiedliche Orte, damit nicht jeder dieselbe Version von Urlaub machen muss.

POLTU DI LI COGGHJ / PRINCIPE UND DIE KLEINEN BUCHTEN

Im Norden Sardiniens lohnt es sich generell, nicht nur nach Ortsnamen zu reisen.

Die Küstenstraße selbst gehört zum Erlebnis.

Immer wieder:

halten.

Blick.

Bucht.

Weiterfahren.

Nicht jede Reise braucht ein minutiöses Programm.

Manchmal ist Sardinien am besten, wenn man einfach irgendwo abbiegt.

DAS LA-MADDALENA-ARCHIPEL

Einer der großen Höhepunkte im Norden.

Inseln.

Kleine Buchten.

Kristallklares Wasser.

Granit.

Bootsausflüge.

Die Gegend wirkt teilweise fast surreal.

La Maddalena und die umliegenden Inseln zeigen Sardinien von seiner maritimen Seite.

Wer einen Bootstag plant, sollte diese Region zumindest auf dem Radar haben.

CAPRERA

Direkt im Archipel.

Rauer.

Grüner.

Weniger glamourös.

Historisch ebenfalls interessant.

Caprera ist eng mit Giuseppe Garibaldi verbunden, der dort lange lebte.

Auch das ist Sardinien:

Geschichte wenige Kilometer entfernt von Strand und Yacht.

BOOTSTAG

Vielleicht einer der besten Tage überhaupt.

Früh starten.

Wasser.

Buchten.

Mittags etwas Einfaches.

Schwimmen.

Keine Termine.

Kein Dresscode.

Sardinien versteht man auf dem Wasser anders.

ABER DAS BOOT MUSS ZUM TAG PASSEN

Nicht jeder braucht eine 25-Meter-Yacht.

Ein kleineres Motorboot kann für zwei Menschen oder eine Familie vollkommen ausreichen.

Entscheidend sind:

Sicherheit.

Wetter.

Route.

Erfahrung.

Und ein realistischer Blick auf die eigenen Fähigkeiten.

Wer sich nicht auskennt, nimmt einen Skipper.

Das Meer beeindruckt auch ohne Heldenrolle.

WIND

Sardinien kann windig sein.

Der Mistral gehört zur Region.

Das beeinflusst:

Bootstage.

Strandwahl.

Wellen.

Temperaturgefühl.

Deshalb lohnt es sich, nicht nur einen starren Reiseplan zu besitzen.

Manchmal ist die geschützte Küstenseite an einem bestimmten Tag die bessere Wahl.

PORTO CERVO AM ABEND

Jetzt verändert sich der Ort.

Die Hitze geht zurück.

Menschen kommen aus Hotels und Villen.

Restaurants füllen sich.

Boutiquen bleiben lange lebendig.

Die Marina erwacht.

Das ist der Moment, in dem Porto Cervo seine gesellschaftliche Seite zeigt.

DER APERITIVO

Italien erklärt sehr gut, warum man zwischen Tag und Abend noch eine eigene Tageszeit braucht.

Ein Drink.

Ein paar Oliven.

Vielleicht kleine Snacks.

Gespräch.

Kein sofortiges Dinner.

Der Aperitivo zwingt den Abend nicht.

Er lässt ihn beginnen.

WAS TRINKT MAN?

Aperol Spritz.

Campari Spritz.

Negroni.

Americano.

Gin & Tonic.

Vielleicht einfach ein Glas Vermentino.

Oder alkoholfrei.

Die beste Bestellung ist selten die komplizierteste.

Sie passt zur Situation.

VERMENTINO DI GALLURA

Eine der Weinspezialitäten des Nordostens.

Frisch.

Mineralisch.

Je nach Ausbau durchaus komplex.

Zu Fisch und Meeresfrüchten hervorragend.

Wer an der Costa Smeralda nur Champagner bestellt, verpasst einen Teil der Region.

Lokaler Wein gehört zu einer Reise.

CANNONAU

Die große rote Rebsorte Sardiniens.

Kräftiger.

Wärmer.

Mediterran.

Besonders interessant zu Fleischgerichten oder kräftigerer regionaler Küche.

Auch hier gilt:

Nicht nur internationale Etiketten bestellen.

Manchmal erzählt der Wein aus wenigen Kilometern Entfernung mehr über einen Ort.

CARIGNANO

Vor allem im Südwesten der Insel interessant.

Ein weiteres Beispiel dafür, wie vielfältig sardischer Wein sein kann.

Sardinien ist keine reine Weißweininsel.

Wer etwas Zeit mitbringt, kann daraus problemlos eine eigene kulinarische Reise machen.

SARDISCHE KÜCHE

Sie wird häufig vom Bild der Küstenorte überlagert.

Dabei besitzt Sardinien eine sehr eigenständige Küche.

Pasta.

Fleisch.

Fisch.

Käse.

Brot.

Olivenöl.

Kräuter.

Einfache Produkte.

Starke regionale Traditionen.

Nicht alles ist filigrane Luxusgastronomie.

Und genau das ist gut.

CULURGIONES

Eine sardische Pastaspezialität.

Gefüllte Teigtaschen.

Je nach Region und Rezept unterschiedlich interpretiert.

Kartoffel.

Käse.

Minze.

Tomatensauce.

Ein Gericht, das wesentlich mehr über Sardinien erzählt als irgendeine international standardisierte Hotel-Pasta.

FREGOLA

Kleine geröstete Pastakügelchen.

Häufig mit Meeresfrüchten, Muscheln oder Brühen kombiniert.

Ein sehr sardisches Gericht.

Wer es auf einer guten Karte sieht, sollte es wenigstens einmal probieren.

PORCEDDU

Spanferkel.

Eine der bekanntesten Fleischtraditionen der Insel.

Langsam gegart.

Knusprige Haut.

Ein Gericht, das eher ins ländliche Sardinien als in die Welt leichter Beach-Club-Lunches gehört.

Aber genau deshalb zeigt es eine andere Seite.

PANE CARASAU

Dünnes, knuspriges sardisches Brot.

Ursprünglich praktisch und haltbar.

Heute auf praktisch jeder guten sardischen Reise irgendwann auf dem Tisch.

Ein einfaches Lebensmittel.

Aber tief in der Inselkultur verankert.

PECORINO SARDO

Natürlich gehört auch Käse dazu.

Schafhaltung prägt Sardinien seit Jahrhunderten.

Pecorino gibt es in sehr unterschiedlichen Reifegraden und Stilrichtungen.

Ein gereifter Käse mit etwas Brot und Wein kann manchmal interessanter sein als ein aufwendiges Dessert.

BOTTARGA

Getrockneter Fischrogen.

Intensiv.

Salzig.

Mediterran.

Über Pasta.

Dünn geschnitten.

Mit Olivenöl.

Nicht jedermanns Geschmack.

Aber sehr charakteristisch für die Inselküche.

SEADAS

Ein klassisches sardisches Dessert.

Teig.

Käse.

Honig.

Süß und salzig zugleich.

Nicht unbedingt leicht.

Aber Sardinien muss nicht jeden Abend nach Kalorienbilanz funktionieren.

FISCH AN DER KÜSTE

Natürlich.

Dorade.

Wolfsbarsch.

Krustentiere.

Muscheln.

Was frisch verfügbar ist.

Bei Fisch, der nach Gewicht berechnet wird, vorher nach Preis und Größe fragen.

Das ist keine Unhöflichkeit.

Sondern vernünftige Bestellung.

AGRITURISMO – DIE ANDERE GASTRONOMIE

Wer nur in Luxushotels und Beach Clubs isst, sollte wenigstens einmal einen guten Agriturismo ausprobieren.

Hier geht es oft um:

regionale Produkte,
feste Menüs,
Fleisch,
Pasta,
Käse,
lokalen Wein.

Weniger Inszenierung.

Mehr Herkunft.

Ein solcher Abend kann zu den besten Erinnerungen einer Sardinienreise gehören.

DAS INSELINNERE

Hier beginnt ein völlig anderes Sardinien.

Berge.

Kurvige Straßen.

Kleine Orte.

Weniger internationaler Tourismus.

Mehr Alltag.

Wer Zeit besitzt, sollte nicht ausschließlich der Küstenlinie folgen.

Sardinien ist keine dünne Strandkulisse.

BARBAGIA

Eine raue, bergige Region im Zentrum Sardiniens.

Traditionen.

Dörfer.

Natur.

Eine Kultur, die weit entfernt vom Bild der Costa Smeralda liegt.

Gerade deshalb lohnt der Kontrast.

Ein paar Stunden Fahrt – und man glaubt beinahe, auf einer anderen Insel angekommen zu sein.

NUORO

Eine wichtige Stadt des Inselinneren.

Kulturell interessant.

Guter Ausgangspunkt für die zentralen Regionen.

Keine klassische Luxusdestination.

Und gerade deshalb eine Möglichkeit, Sardinien jenseits der Küstenprojektion kennenzulernen.

ORGOSOLO

Bekannt für seine Wandmalereien.

Murales mit politischen, sozialen und historischen Themen.

Ein Ort, der eine ganz andere Bildsprache besitzt als Porto Cervo.

Wer Sardinien verstehen möchte, sollte wissen:

Diese beiden Welten gehören zur selben Insel.

NURAGHEN

Überall auf Sardinien finden sich Überreste der nuraghischen Kultur.

Steinerne Türme.

Siedlungen.

Archäologische Anlagen.

Sie erinnern daran, dass die Geschichte der Insel weit vor römischer oder moderner italienischer Zeit beginnt.

Ein Strandurlaub kann problemlos mit ein paar Stunden Geschichte kombiniert werden.

SU NURAXI

Die berühmte Nuraghenanlage bei Barumini gehört zu den bedeutendsten archäologischen Orten Sardiniens.

Wer im Süden oder Zentrum unterwegs ist, findet hier einen starken Kontrast zum klassischen Küstentourismus.

Sardinien ist eben nicht erst mit der Eröffnung eines Luxushotels interessant geworden.

ALGHERO

An der Nordwestküste liegt eine der schönsten Städte Sardiniens.

Stadtmauern.

Altstadt.

Meer.

Katalanischer Einfluss.

Restaurants.

Abendspaziergänge.

Alghero besitzt eine eigene Atmosphäre und unterscheidet sich deutlich vom Nordosten.

KATALANISCHE SPUREN

Die Geschichte Algheros ist eng mit katalanischem Einfluss verbunden.

Das sieht und hört man teilweise bis heute.

Architektur.

Sprache.

Küche.

Sardinien zeigt hier besonders gut, wie viele unterschiedliche historische Schichten die Insel besitzt.

SONNENUNTERGANG IN ALGHERO

Einfach an der Stadtmauer entlanggehen.

Meer.

Abendlicht.

Vielleicht ein Aperitivo.

Keine große Planung nötig.

Manche Orte brauchen keine spektakuläre Inszenierung.

Sie funktionieren einfach.

BOSA

Farbige Häuser.

Fluss.

Burg.

Kleinere Dimension.

Bosa gehört zu jenen Orten, die sich sehr gut in einen Roadtrip an der Westküste integrieren lassen.

Nicht alles auf Sardinien muss Beach Club oder spektakulärer Strand sein.

Ein ruhiger Nachmittag in einer kleinen Stadt kann genauso bleiben.

CAGLIARI

Die Hauptstadt der Insel.

Urbaner.

Historischer.

Lebendiger.

Restaurants.

Bars.

Märkte.

Altstadt.

Hafen.

Wer Sardinien nur über Ferienorte kennt, sollte Cagliari wenigstens einmal erleben.

Die Stadt zeigt eine andere Form sardischen Lebens.

CASTELLO

Das historische Viertel hoch über der Stadt.

Enge Straßen.

Aussichten.

Alte Gebäude.

Treppen.

Gerade gegen Abend sehr atmosphärisch.

Cagliari braucht keinen Vergleich mit Porto Cervo.

Es spielt ein vollkommen anderes Spiel.

POETTO

Der lange Stadtstrand von Cagliari.

Eine interessante Kombination:

Stadt und Strand unmittelbar nebeneinander.

Am Tag schwimmen.

Am Abend in die Stadt.

Wer eine urbanere Sardinienreise möchte, kann hier eine gute Basis finden.

VILLASIMIUS

Im Südosten.

Spektakuläre Strände.

Klares Wasser.

Beliebte Ferienregion.

Auch der Süden der Insel kann problemlos mit den berühmten Stränden des Nordens konkurrieren.

Der Unterschied liegt häufig eher in Atmosphäre und touristischer Struktur als in Schönheit.

COSTA REI

Lange Strände.

Helles Wasser.

Mehr Raum.

Für einen klassischen entspannten Strandurlaub hervorragend geeignet.

Wer keine permanente gesellschaftliche Bühne braucht, kann im Südosten glücklicher werden als an der Costa Smeralda.

CHIA

Im Süden ebenfalls eines der bekannten Küstengebiete.

Dünen.

Strände.

Klares Wasser.

Eine gute Erinnerung daran, dass Sardinien nicht nur im Nordosten spektakulär aussieht.

DIE WESTKÜSTE

Wilder.

Teilweise rauer.

Weniger glatt.

Gerade für Roadtrips interessant.

Wer Sardinien nicht nur über perfekte Postkartenbuchten erleben möchte, findet hier eine andere Landschaft.

CAPO CACCIA

Dramatische Felsen nahe Alghero.

Meer.

Steilküste.

Ein eindrucksvoller Kontrast zu den weichen Strandbildern der Costa Smeralda.

Sardinien kann eben auch monumental wirken.

DIE GROTTA DI NETTUNO

Eine bekannte Höhle bei Capo Caccia.

Per Boot oder – je nach Zugang und Bedingungen – über die lange Treppenanlage erreichbar.

Wer etwas Abwechslung vom Strand sucht, findet hier ein vollkommen anderes Naturerlebnis.

ROADTRIP

Sardinien eignet sich hervorragend dafür.

Aber Entfernungen werden häufig unterschätzt.

Die Insel ist groß.

Straßen können kurvig sein.

Ein Ziel auf der Karte sieht manchmal näher aus, als es tatsächlich ist.

Deshalb besser:

eine Region gründlich erleben,

statt jeden Tag quer über die gesamte Insel zu fahren.

MIETWAGEN IST FAST UNVERZICHTBAR

Zumindest wenn man mehr sehen möchte als Hotel, Strand und direkten Ferienort.

Viele der schönsten Buchten, Dörfer und Restaurants erreicht man deutlich einfacher mit dem Auto.

Wer fährt, sollte allerdings bedenken:

Straßen können eng sein.

Parkplätze im Hochsommer begrenzt.

Und sardische Entfernungen brauchen Zeit.

KEIN ALKOHOL AM STEUER

Das sollte selbstverständlich sein.

Gerade bei Abendessen außerhalb des Hotels vorher überlegen:

Wer fährt?

Gibt es einen Transfer?

Taxi?

Hotelshuttle?

Ein schöner Abend wird nicht besser, wenn man anschließend unnötig Risiken eingeht.

DAS PERFEKTE AUTO FÜR SARDINIEN

Kein riesiger SUV notwendig.

Im Gegenteil.

Auf engen Straßen kann ein kompakteres Auto sehr angenehm sein.

Ein Cabrio?

Wunderbar.

Zumindest solange Sonne, Wind und Gepäck dazu passen.

Sardinien besitzt Straßen, auf denen Autofahren tatsächlich Teil der Reise werden kann.

FAHREN OHNE EILE

Das ist wichtig.

Nicht jede kurvige Küstenstraße ist eine Rennstrecke.

Radfahrer.

Tiere.

Touristen.

Enge Kurven.

Unübersichtliche Zufahrten.

Man genießt Landschaft wesentlich besser, wenn nicht jede Strecke zur Sonderprüfung wird.

MORGENS IST DIE INSEL AM SCHÖNSTEN

Noch wenig Verkehr.

Leeres Meer.

Angenehme Temperaturen.

Ein Espresso.

Vielleicht kurz schwimmen.

Gerade an stark besuchten Orten lohnt es sich, früher aufzustehen.

Man bekommt dafür eine Version Sardiniens, die gegen Mittag fast verschwunden ist.

MITTAGSHITZE

Im Hochsommer kann es heiß werden.

Dann ist die italienische Logik gar nicht schlecht.

Langer Lunch.

Schatten.

Pause.

Nicht unbedingt um 14 Uhr eine Bergwanderung beginnen, nur weil der Reiseplan es so vorsieht.

DER RHYTHMUS

Frühstück.

Strand.

Lunch.

Pause.

Später wieder raus.

Aperitivo.

Dinner.

Sardinien zwingt niemanden zu diesem Rhythmus.

Aber die Insel erklärt ziemlich überzeugend, warum mediterranes Leben anders funktioniert als ein deutscher Arbeitstag.

BEACH CLUB ODER EINSAME BUCHT?

Beides.

Das ist die beste Antwort.

Ein Tag mit Service am Strand.

Liege.

Lunch.

Musik.

Drink.

Am nächsten Tag:

Handtuch.

Wasserflasche.

Kleine Bucht.

Ruhe.

Wer immer nur eine Variante wählt, verschenkt einen Teil der Insel.

LUXUS AUF SARDINIEN

Kann sehr sichtbar sein.

Yachten.

Villen.

Hotels.

Autos.

Uhren.

Mode.

Aber Sardinien besitzt gleichzeitig eine Form von Luxus, die vollkommen kostenlos ist:

eine leere Bucht am Morgen.

Ein Sonnenuntergang.

Wind.

Meer.

Ein langer Lunch.

Keine Termine.

Vielleicht ist das sogar die interessantere Variante.

HOTSPOT HEISST NICHT AUTOMATISCH LAUT

Ein guter Hotspot kann auch ein Tisch in einem kleinen Restaurant sein.

Ein Dorfplatz.

Ein Strandabschnitt.

Ein Hotelgarten.

Ein Aussichtspunkt.

Wir verwenden den Begriff nicht nur für Orte mit DJ und Flaschenservice.

Manchmal ist der beste Hotspot genau dort, wo kaum jemand versucht, einer zu sein.

DIE GROSSEN HOTELS

Die Costa Smeralda besitzt einige der bekanntesten Luxushotels des Mittelmeers.

Cala di Volpe.

Romazzino.

Pitrizza.

Und weitere etablierte Häuser.

Sie gehören zur Geschichte der Region.

Aber ein Sardinienurlaub muss nicht vollständig in dieser Preisklasse stattfinden.

BOUTIQUEHOTELS UND AGRITURISMI

Kleinere Hotels können persönlicher wirken.

Agriturismi noch einmal ganz anders.

Vielleicht weiter im Landesinneren.

Weniger Meerblick.

Dafür mehr Ruhe und regionale Küche.

Die beste Unterkunft hängt davon ab, welche Version der Insel man erleben möchte.

VILLA

Für Familien oder Gruppen eine interessante Option.

Eigene Terrasse.

Pool.

Mehr Privatsphäre.

Vielleicht Küche.

Aber Lage beachten.

Eine wunderschöne Villa, von der jede Restaurantfahrt 45 Minuten dauert, verändert den Urlaub stärker, als das Immobilienfoto vermuten lässt.

PRIVATSPHÄRE

Gerade an der Costa Smeralda ein echter Luxus.

Die berühmtesten Orte können im Hochsommer sehr voll werden.

Ein Hotel mit ruhigem Pool.

Eine Villa.

Eine abgelegenere Bucht.

Manchmal besteht Luxus nicht darin, mitten im Geschehen zu sein.

Sondern die Möglichkeit zu haben, es jederzeit verlassen zu können.

DIE BESTE REISEZEIT

Der Hochsommer bietet maximale Energie.

Restaurants.

Beach Clubs.

Yachten.

Nachtleben.

Aber auch:

höhere Preise,
mehr Verkehr,
vollere Strände
und größere Hitze.

Juni und September können ausgesprochen interessant sein.

Noch beziehungsweise weiterhin warm.

Oft etwas ruhiger.

Die genaue Saison und Öffnungszeiten einzelner Orte sollte man natürlich vorab prüfen.

AUGUST

Italien macht Urlaub.

Entsprechend kann Sardinien im August extrem lebhaft werden.

Wer genau diese gesellschaftliche Hochsaison sucht:

perfekt.

Wer Einsamkeit erwartet:

schwierig.

Das ist kein Fehler der Insel.

Nur eine Frage der Erwartung.

DER SARDINIEN-LOOK

Leinen.

Polo.

Strickpolo.

Leichte Chino.

Gute Shorts.

Loafer.

Espadrilles.

Saubere Sneaker.

Sonnenbrille.

Am Abend vielleicht ein unstrukturiertes Sakko.

Mehr braucht ein Mann dort kaum.

WEISS UND CREME

Funktionieren hervorragend.

Aber nicht als vollständiges Kostüm.

Ein weißes Leinenhemd.

Beige Hose.

Braune Loafer.

Fertig.

Sardinien braucht keine zehn Accessoires.

Die Umgebung ist bereits dekorativ genug.

NAVY AM ABEND

Eine der besten Farben für mediterrane Abende.

Dunkelblaues Polo.

Weiße beziehungsweise cremefarbene Hose.

Loafer.

Oder:

Navy-Sakko über weißem Hemd.

Unkompliziert.

Klassisch.

Und passend zu beinahe jedem guten Restaurant.

LEINEN DARF LEBEN

Es knittert.

Das gehört dazu.

Wer Leinen so lange bügelt, bis es wie synthetischer Businessstoff aussieht, hat das Material vielleicht missverstanden.

Ein wenig Bewegung gehört zu mediterraner Kleidung.

SHORTS

Am Strand.

Beim Lunch.

In lockeren Orten.

Natürlich.

Im eleganteren Restaurant am Abend würde ich eher zur langen Hose greifen.

Nicht wegen irgendeiner dramatischen Gentleman-Regel.

Sondern weil ein gutes Abendessen ein schöner Anlass sein kann, sich etwas bewusster anzuziehen.

SCHUHE

Loafer.

Veloursloafer.

Espadrilles.

Minimalistische Sneaker.

Sandalen je nach Situation.

Die Ledersohle muss nicht in den Sand.

Und ein schwerer schwarzer Oxford ist bei 32 Grad am Strandrestaurant ebenfalls nicht zwingend die intelligenteste Wahl.

DIE SONNENBRILLE

Unverzichtbar.

Sardinisches Licht kann intensiv sein.

Aber wie immer:

Wenn die Sonne weg ist, darf die Sonnenbrille ebenfalls Feierabend machen.

Ein dunkles Restaurant wird nicht heller, nur weil man darin besonders geheimnisvoll aussehen möchte.

SONNENSCHUTZ

Mehr Stilfrage, als viele Männer glauben.

Sonnenbrand ist keine Sommerbräune.

Ein guter Sonnenschutz gehört ins Reisegepäck.

Gerade Wind am Meer kann darüber hinwegtäuschen, wie stark die Sonne arbeitet.

MITTAGESSEN AM MEER

Vielleicht einer der schönsten Sardinienmomente.

Fisch.

Pasta.

Salat.

Kaltes Wasser.

Weißwein.

Blick aufs Meer.

Keine Eile.

Ein Lunch darf hier zwei Stunden dauern.

Vielleicht drei.

Es passiert nichts Schlimmes.

NICHT JEDE RECHNUNG MUSS EIN STATUSSYMBOL SEIN

An manchen Orten der Costa Smeralda können Preise beeindruckend sein.

Wer dort essen möchte, soll das genießen.

Aber teuer bedeutet nicht automatisch besser.

Eine einfache Trattoria kann genauso Teil eines großartigen Urlaubstages sein.

Luxus ist Auswahl.

Nicht die Verpflichtung, immer die teuerste Option zu nehmen.

RESERVIEREN

Bei bekannten Adressen im Hochsommer:

unbedingt sinnvoll.

Dasselbe gilt für bestimmte Beach Clubs und beliebte Restaurants.

Die wenigen Orte, die einem wirklich wichtig sind, kann man planen.

Den Rest lässt man offen.

Das ist meistens die beste Mischung.

NICHT DEN GESAMTEN URLAUB RESERVIEREN

Sonntag 13:00 Lunch.

15:30 Beach Club.

18:30 Hotel.

20:00 Aperitivo.

21:30 Dinner.

00:30 Bar.

Montag dasselbe.

Irgendwann sieht selbst das Paradies wie ein Terminkalender aus.

Ein freier Tag ist auf Sardinien kein verlorener Tag.

DIE INSEL WILL ZEIT

Sardinien funktioniert schlecht, wenn man permanent weiter muss.

Noch ein Strand.

Noch ein Ort.

Noch ein Restaurant.

Noch ein Foto.

Vielleicht einfach einmal bleiben.

Wenn eine Bucht schön ist:

Bleiben.

Wenn das Restaurant gut ist:

Dessert bestellen.

Wenn der Abend funktioniert:

Nicht weiterziehen, nur weil irgendwo anders ebenfalls etwas passiert.

FOMO IST KEIN REISEKONZEPT

Gerade in Luxusdestinationen entsteht schnell das Gefühl, überall gewesen sein zu müssen.

Der bekannte Beach Club.

Das berühmte Restaurant.

Die Bar.

Die Marina.

Die Party.

Dabei ist Urlaub möglicherweise genau das Gegenteil:

nicht überall sein zu müssen.

DAS TELEFON

Natürlich wird man fotografieren.

Sardinien macht es einem auch schwer, nicht ständig die Kamera herauszuholen.

Aber irgendwann sollte das Telefon wieder verschwinden.

Das Meer sieht auf dem Display gut aus.

Direkt davor noch besser.

SARDINIEN MIT FREUNDEN

Villa.

Boot.

Strände.

Dinner.

Roadtrip.

Perfekt.

Nur vorher klären:

Budget.

Tagesrhythmus.

Wer fahren möchte.

Wer Party möchte.

Wer morgens um acht am Strand sein will.

Auch ein Paradies kann kompliziert werden, wenn sechs Menschen sechs völlig unterschiedliche Urlaube gebucht haben.

SARDINIEN ALS PAAR

Vielleicht sogar ideal.

Kleine Hotels.

Dinner.

Strände.

Roadtrip.

Sonnenuntergänge.

Wein.

Keine permanente Unterhaltung notwendig.

Die Insel besitzt genug Landschaft, dass zwei Menschen auch einfach einmal gemeinsam nichts tun können.

SARDINIEN MIT FAMILIE

Ebenfalls hervorragend.

Viele flache Strände.

Villen.

Ferienhäuser.

Resorts.

Bootsausflüge.

Aber bei kleinen Kindern lohnt es sich besonders, Lage und Fahrzeiten realistisch zu prüfen.

Eine traumhafte Unterkunft irgendwo im Nirgendwo kann mit täglichen 60-Minuten-Fahrten schnell weniger traumhaft werden.

WIE LANGE?

Eine Woche ist gut.

Zehn Tage besser.

Zwei Wochen erlauben, verschiedene Regionen zu verbinden, ohne nur im Auto zu sitzen.

Wer lediglich ein verlängertes Wochenende hat, sollte sich dagegen auf eine Gegend konzentrieren.

Sardinien ist zu groß für hektisches Abhaken.

NORDEN ODER SÜDEN?

Nordosten:

Costa Smeralda, gesellschaftlicher, glamouröser.

Nordwesten:

Alghero, Landschaft, Geschichte.

Süden:

Cagliari, Chia, Villasimius, Costa Rei.

Inselinneres:

Tradition, Berge, Kultur.

Es gibt keine richtige Antwort.

Nur unterschiedliche Sardinienreisen.

DIE PERFEKTE ERSTE REISE

Wer Sardinien erstmals besucht und die klassische Mischung sucht, kann den Nordosten als Basis wählen.

Costa Smeralda.

Porto Cervo.

San Pantaleo.

La Maddalena.

Strände.

Bootstag.

Und mindestens einen Ausflug weg von der offensichtlichen Luxuswelt.

Damit bekommt man bereits einen guten Eindruck von den Gegensätzen.

DIE ZWEITE REISE

Dann vielleicht:

Alghero.

Westküste.

Bosa.

Inselinneres.

Oder Cagliari und Süden.

Sardinien ist keine Insel, die nach einer Reise erledigt wäre.

Genau das macht sie interessant.

WAS MAN MITNEHMEN SOLLTE

Nicht unbedingt Dinge.

Vielleicht:

Olivenöl.

Wein.

Pecorino.

Keramik.

Lokale Produkte.

Etwas Kunsthandwerk.

Und vor allem genug Platz im Gepäck, um nicht bereits mit zwölf vollkommen unnötigen Outfits anzureisen.

WAS MAN ZUHAUSE LASSEN KANN

Zu viel Kleidung.

Zu viele Schuhe.

Den Drang, alles zu planen.

Und vielleicht auch die Vorstellung, Sardinien müsse permanent teuer sein, um gut zu sein.

Die Insel funktioniert erstaunlich gut mit:

Meer.

Pasta.

Wein.

Zeit.

SARDINIEN IST NICHT NUR SCHÖN

Das wäre fast zu wenig.

Die Insel besitzt Charakter.

Sie kann rau sein.

Trocken.

Windig.

Heiß.

Manche Landschaften sind beinahe karg.

Und genau diese Härte macht die spektakulären Küsten noch stärker.

Ein perfekt gepflegter Ferienpark wäre leichter konsumierbar.

Aber weniger interessant.

COSTA SMERALDA UND BARBAGIA GEHÖREN ZUSAMMEN

Vielleicht ist das die eigentliche Pointe.

Eine Yacht vor Porto Cervo.

Ein Schäfer im Inselinneren.

Designerboutique.

Nuraghe.

Beach Club.

Agriturismo.

Alles Sardinien.

Die Insel wäre ärmer, wenn man eine dieser Seiten gegen die andere ausspielen würde.

HOTSPOT SARDINIEN

Porto Cervo am Abend.

San Pantaleo am Morgen.

Ein Boot zwischen den Inseln von La Maddalena.

Mittagessen am Meer.

Ein Glas Vermentino.

Später eine Straße irgendwo ins Inselinnere.

Alghero.

Cagliari.

Vielleicht ein Abend im Agriturismo.

Und zwischendurch immer wieder:

nichts.

Kein Termin.

Kein Programm.

Nur Meer.

Genau darin liegt die Stärke Sardiniens.

Die Insel kann all den sichtbaren Luxus des Mittelmeers bieten.

Aber sie braucht ihn nicht, um luxuriös zu sein.

Sardinien ist dann am besten, wenn man irgendwann aufhört, nach Hotspots zu suchen – weil man merkt, dass der eigentliche Hotspot längst die Insel selbst ist.

Das Editorial „Hotspot Sardinien“ führt durch eine der vielseitigsten Inseln des Mittelmeers – von Porto Cervo und der Costa Smeralda über Cala di Volpe, San Pantaleo, Porto Rotondo und das La-Maddalena-Archipel bis nach Alghero, Cagliari und ins sardische Hinterland. Ein THE RESIDENCE GUIDE über spektakuläre Strände, Yachthäfen, Hotels, Restaurants, Beach Clubs, sardische Küche, Vermentino und Cannonau, Roadtrips, Kultur und jene ruhigeren Orte, an denen sich die Insel von ihrer ursprünglicheren Seite zeigt. Ein Guide für Männer, die Sardinien nicht nur als Luxusdestination verstehen wollen, sondern als Mischung aus mediterraner Leichtigkeit, Landschaft, Geschichte, Genuss und einem überraschend rauen eigenen Charakter.

Transparenzhinweis: Die in diesem Editorial genannten Orte, Regionen, Hotels und Reiseziele wurden von THE GENTLEMEN’S RESIDENCE unabhängig nach redaktionellen Gesichtspunkten ausgewählt. Es handelt sich um keine bezahlte Kooperation, kein Sponsoring und keine beauftragte Platzierung. Öffnungszeiten, Hotel- und Restaurantkonzepte, Preise, Reservierungsbedingungen, saisonale Angebote sowie Zugänge zu Stränden und Ausflugszielen können sich verändern und sollten vor der Reise direkt bei den jeweiligen Anbietern beziehungsweise zuständigen Stellen geprüft werden.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag kann teilweise KI-generierte oder KI-bearbeitete Bild- und Textelemente enthalten. Sämtliche Inhalte werden redaktionell geprüft, bearbeitet und von THE GENTLEMEN’S RESIDENCE verantwortet.

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