Ein Ausflug in das Casino mit dem Ferrari 250 GT

ARRIVAL IN MONTE-CARLO
Es ist kurz nach fünf, als der dunkle Ferrari vor dem Hôtel de Paris zum Stehen kommt. Kein modernes Supercar, das mit Lautstärke um Aufmerksamkeit bittet, sondern ein Ferrari 250 GT California Spyder – selten, zeitlos und von jener selbstverständlichen Eleganz, die man nicht erklären muss.
Der Fahrer steigt aus, als wäre er geradewegs einer Szene aus einem alten europäischen Film entsprungen. Er trägt ein leichtes, strukturiertes Sakko in gedecktem Grau, dazu ein offen getragenes weißes Hemd, cremefarbene Hosen und braune Loafer. Keine Krawatte, kein auffälliges Logo – nur perfekte Proportionen, eine klassische Uhr und dunkle Sonnenbrillen.
Hinter ihm erhebt sich das legendäre Hôtel de Paris Monte-Carlo. Seit dem 19. Jahrhundert gehört es zu den großen Adressen der Côte d’Azur – ein Haus, das Fürsten, Filmstars, Künstler und Abenteurer empfangen hat und bis heute als Symbol des alten Monte-Carlo gilt.
Vielleicht wartet oben bereits ein Zimmer mit Blick auf das Casino. Vielleicht ist es nur ein kurzer Halt vor dem Dinner. Manche Ankünfte brauchen keine Erklärung.
Style is not about being noticed. It is about being remembered.

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