Ein Stil der nie vergeht.



Warum Tweed, Dreiteiler und Schiebermütze bis heute so stark wirken.
Kaum eine Serie hat den klassischen britischen Herrenstil der vergangenen Jahre so sichtbar geprägt wie Peaky Blinders. Der Look funktioniert, weil er nicht nur aus Kleidung besteht. Er lebt von Silhouette, Material, Proportion und Persönlichkeit.
Im neuen THE STYLE EDIT von THE GENTLEMEN’S RESIDENCE schauen wir uns sechs Looks an, die den Stil der Serie definieren – und zeigen, warum viele Elemente auch heute noch erstaunlich modern wirken.
01 · THE TOMMY SHELBY
Der ikonische Kern: dreiteiliger Anzug, Weste, Hemd, Krawatte, langer Mantel und Schiebermütze. Dunkle Farben, präzise Schnitte und wenige, aber bewusst gesetzte Accessoires erzeugen einen Look, der kontrolliert und unverwechselbar wirkt.
02 · THE WORKING MAN
Schwerer Tweed, robuste Stoffe, gedeckte Erdtöne und funktionale Schnitte. Weniger fein, aber nicht weniger stilvoll. Dieser Look erinnert daran, dass guter Stil nicht immer glatt oder luxuriös aussehen muss – manchmal entsteht Charakter gerade durch Struktur und Gebrauchsspuren.
03 · THE ARTHUR SHELBY
Kräftiger, dunkler, kompromissloser. Breitere Silhouetten, schwere Stoffe und eine deutlich markantere Wirkung. Arthur trägt Kleidung nicht zurückhaltend – sie wird Teil seiner Präsenz.
04 · THE ALFIE SOLOMONS
Opulenter und individueller. Mäntel, Westen, Hüte, Schals und auffälligere Texturen treffen auf eine beinahe aristokratische Exzentrik. Ein Stil für Männer, die bewusst eigene Regeln setzen.
05 · THE BUSINESS LOOK
Die elegante Seite der Serie: feine Anzüge, Westen, Hemden, Krawatten und saubere Lederschuhe. Dieser Look zeigt, warum klassische Herrenmode im Geschäftsleben nie wirklich verschwindet – sie wird nur neu interpretiert.
06 · THE CASUAL LOOK
Auch ohne kompletten Anzug bleibt der Stil erkennbar: hochgekrempelte Hemdsärmel, Weste, Hosenträger, robuste Boots und natürlich die Schiebermütze. Weniger formell, aber immer noch mit klarer Linie.
Was man aus Peaky Blinders heute übernehmen kann, ist deshalb nicht die Kostümierung der 1920er-Jahre. Interessant sind vielmehr die Prinzipien dahinter: gute Stoffe, klare Silhouetten, bewusst gewählte Accessoires und Kleidung, die zum Charakter des Mannes passt.
Ein Tweedanzug, ein schwerer Mantel oder eine Weste funktionieren auch heute – wenn sie modern kombiniert werden. Und selbst die Schiebermütze kann stark aussehen, solange sie nicht wie ein Kostüm wirkt.
Der Peaky-Blinders-Look zeigt vor allem eines: Zeitloser Stil braucht keine Trends, wenn Schnitt, Material und Ausstrahlung stimmen.
