James Bond und Aston-Martin. Zwei britische Ikonen, eine legendäre Allianz.



James Bond & Aston Martin – eine der ikonischsten Verbindungen der Film- und Automobilgeschichte.
Vom legendären DB5 aus „Goldfinger“ über den V8 Vantage, Vanquish und DBS bis zum eigens für „Spectre“ entwickelten DB10: Kaum eine Automarke ist so eng mit 007 verbunden wie Aston Martin.
Unser neues THE WEEKEND DRIVE-Editorial führt durch mehrere Jahrzehnte britischer Grand-Touring-Kultur – und zeigt, wie sich Bonds Automobile gemeinsam mit den Filmen verändert haben: mal klassisch und elegant, mal technisch, aggressiv und futuristisch. Geblieben ist dieser unverwechselbare Mix aus britischer Coolness, Leistung und Understatement.
Und am Ende führt die Geschichte immer wieder zu einem zurück: dem Aston Martin DB5. Manche Automobile altern. Andere werden zu Legenden.
KORREKTUR d. Red.: Der Aston Martin Rapide war nicht in Skyfall zu sehen. In diesem Punkt ist uns ein Fehler unterlaufen. Danke an die aufmerksame Community für den Hinweis. Der betreffende Bond-Aston-Martin in Skyfall ist der legendäre DB5.
DIE ASTON MARTIN AKTEN
Ferrari ist Drama.
Porsche ist Präzision.
Lamborghini ist Provokation.
Und Aston Martin?
Vielleicht ist Aston Martin die Kunst, sehr schnell zu sein, ohne besonders laut darüber sprechen zu müssen.
Lange Motorhauben.
Kurze Überhänge.
Elegante Coupés.
V8.
V12.
Leder.
Handwerk.
Britische Zurückhaltung.
Und natürlich:
James Bond.
Kaum eine Automarke verbindet Sportwagen, Grand Touring und klassischen Gentleman-Stil so selbstverständlich wie Aston Martin.
Doch hinter dem berühmten Flügellogo steckt mehr als der DB5 aus Goldfinger.
Unsere Aston Martin Akten erzählen die Geschichte einer Marke, die immer wieder vor wirtschaftlichen Schwierigkeiten stand – und trotzdem einige der schönsten britischen Sportwagen aller Zeiten gebaut hat.
WO BEGINNT DIE GESCHICHTE VON ASTON MARTIN?
Die Geschichte reicht bis ins Jahr 1913 zurück.
Aus einem kleinen britischen Sportwagenhersteller entwickelte sich über Jahrzehnte eine Marke, deren Name heute weltweit für britische Luxus- und Sportwagen steht.
Die Geschichte verlief allerdings keineswegs geradlinig.
Aston Martin wechselte Eigentümer.
Überlebte Krisen.
War im Motorsport erfolgreich.
Stand mehrfach wirtschaftlich unter Druck.
Und erfand sich immer wieder neu.
Vielleicht gehört genau diese Mischung aus Fragilität und Beharrlichkeit zur Faszination der Marke.
DAVID BROWN – ZWEI BUCHSTABEN VERÄNDERN ALLES
1947 kaufte der britische Unternehmer David Brown Aston Martin.
Noch im selben Jahr übernahm er auch Lagonda.
Damit begann jene Ära, die Aston Martin bis heute prägt.
Denn aus seinen Initialen entstand eines der bekanntesten Kürzel der Automobilwelt:
DB.
DB1.
DB2.
DB4.
DB5.
DB6.
Später DB7, DB9, DB11 und weitere Modelle.
DB steht nicht für irgendeinen technischen Begriff.
Es steht für:
David Brown.
WAS BEDEUTET DB BEI ASTON MARTIN?
Eine erstaunlich häufig gesuchte Frage.
Und die Antwort ist tatsächlich so einfach:
Die Buchstaben DB erinnern an David Brown.
Unter seiner Führung entwickelte sich Aston Martin in der Nachkriegszeit zu jener Mischung aus Sportwagen- und Grand-Touring-Marke, die wir heute mit dem Namen verbinden.
DER DB2 DEFINIERT EINE RICHTUNG
Der DB2 legte einen wichtigen Grundstein.
Sportlich.
Elegant.
Schnell.
Aber nicht radikal.
Ein Aston Martin sollte nie nur ein Rennwagen für die Straße sein.
Er sollte einen Mann auch mehrere hundert Kilometer reisen lassen können.
Daraus entstand jene Idee des Grand Tourers, die bis heute tief in der Marke steckt.
WAS IST EIN GRAND TOURER?
Ein GT versucht zwei Welten miteinander zu verbinden:
Sportwagen
und
Reisewagen.
Leistung.
Aber auch Komfort.
Geschwindigkeit.
Aber auch Gepäck.
Ein gutes Fahrwerk.
Aber keine unnötige Härte.
Ein Aston Martin musste deshalb nie zwingend das aggressivste Fahrzeug seiner Klasse sein.
Seine Stärke lag häufig in einer anderen Frage:
Wie möchte man nach 600 Kilometern aussteigen?
DB4 – DIE FORM WIRD ZUR IKONE
Mit dem DB4 Ende der 1950er-Jahre begann jene Designlinie, aus der einige der berühmtesten Aston Martin hervorgingen.
Lange Motorhaube.
Klares Greenhouse.
Elegante Proportionen.
Der DB4 wurde zudem zur Grundlage des außergewöhnlichen DB4 GT Zagato, der britische Technik mit italienischer Karosseriekunst verband.
Eine Kombination, die bis heute einen besonderen Klang besitzt.
DB5 – DER BERÜHMTESTE ASTON MARTIN DER WELT
Dann kam 1963 der DB5.
4,0-Liter-Reihensechszylinder.
Elegante Touring-Karosserie.
Klassische Proportionen.
Und kurze Zeit später:
James Bond.
Der DB5 war bereits ein bemerkenswerter Grand Tourer.
Der Film machte ihn unsterblich.
Aston Martin selbst bezeichnet den DB5 heute als eines der bekanntesten Modelle der Marke; der Wagen debütierte 1963 und entwickelte sich durch seine Verbindung zu Bond zu einer internationalen Ikone.
GOLDFINGER
1964 erschien Goldfinger.
Sean Connery.
James Bond.
Und ein silberner Aston Martin DB5.
Mit Gadgets.
Schleudersitz.
Versteckten Waffen.
Drehbaren Nummernschildern.
Plötzlich war Aston Martin nicht mehr nur ein britischer Sportwagenhersteller.
Die Marke war Teil der Popkultur.
Die Verbindung zwischen Aston Martin und James Bond begann mit dem DB5 in Goldfinger und sollte die Marke über Jahrzehnte begleiten.
WARUM PASST ASTON MARTIN SO GUT ZU JAMES BOND?
Weil beide dieselbe Sprache sprechen.
Elegant.
Britisch.
Gefährlich, ohne permanent gefährlich aussehen zu müssen.
Bond braucht kein Fahrzeug, das bereits vor dem Start schreit.
Ein Aston Martin wirkt kontrollierter.
Er kann vor einem Grand Hotel stehen.
Vor einem Casino.
Vor einem Landhaus.
Und auf einer kurvigen Straße.
Genau darin liegt seine Stärke.
DER DB5 IST NICHT NUR EIN FILMAUTO
Das wird manchmal vergessen.
Unter der berühmten Filmgeschichte steckt ein echter Sportwagen.
Der DB5 bekam gegenüber dem DB4 einen auf rund vier Liter vergrößerten Reihensechszylinder und war in seiner Zeit ein sehr leistungsfähiger Grand Tourer. Aston Martin nennt für das Serienmodell 282 bhp und eine Höchstgeschwindigkeit von über 140 mph.
Die Gadgets waren Film.
Die Eleganz war echt.
DB6 – MEHR RAUM, MEHR GT
Der DB6 entwickelte die Idee weiter.
Etwas größer.
Komfortabler.
Praktischer.
Die Linie blieb sofort als Aston Martin erkennbar.
Aber der Charakter bewegte sich stärker Richtung Grand Touring.
Genau hier sieht man ein Grundprinzip der Marke:
Evolution statt Revolution.
DBS – EIN NEUES ZEITALTER
Ende der 1960er erschien der DBS.
Breiter.
Flacher.
Moderner.
Die Formen der 1960er wichen langsam einer kantigeren Designsprache.
Später erhielt der DBS auch den großen V8, der Aston Martin über viele Jahre begleiten sollte.
V8 – DIE MUSKULÖSE SEITE VON ASTON MARTIN
Aston Martin kann elegant.
Aber Aston Martin kann auch ziemlich brutal.
Die klassischen V8-Modelle der 1970er- und 1980er-Jahre zeigen genau diese Seite.
Breite Karosserie.
Großer Motor.
Sehr britische Interpretation eines Muscle Cars.
Nur mit Leder, Holz und deutlich besserem Zugang zum Gentlemen’s Club.
V8 VANTAGE
1977 erschien der V8 Vantage.
Mehr Leistung.
Mehr Aggressivität.
Spoiler.
Breitere Wirkung.
Plötzlich hatte der Gentleman die Jacke ausgezogen.
Aston Martin selbst beschreibt den damaligen V8 Vantage als ein Fahrzeug, das die Marke in eine neue Leistungsklasse brachte.
WAS BEDEUTET VANTAGE?
Der Name Vantage wurde bei Aston Martin über die Jahrzehnte unterschiedlich eingesetzt.
Zunächst bezeichnete er besonders leistungsstarke Varianten bestehender Modelle.
Später wurde Vantage zu einer eigenständigen Modellreihe.
Heute steht der Name vor allem für die sportlichere, kompaktere Seite von Aston Martin.
Weniger Grand Tourer.
Mehr Fahrerauto.
DIE SCHWIERIGEN JAHRE
Aston Martin besitzt eine faszinierende Geschichte.
Aber wirtschaftliche Stabilität gehörte nicht immer dazu.
Kleine Stückzahlen.
Hohe Produktionskosten.
Handarbeit.
Exklusive Fahrzeuge.
Das klingt romantisch.
Ist betriebswirtschaftlich allerdings schwierig.
Mehrfach musste die Marke neue Eigentümer und neue Wege finden.
Vielleicht erklärt genau das, warum ältere Aston Martin manchmal fast wie Fahrzeuge aus einer Parallelwelt wirken.
Sie wurden nicht gebaut, um Millionenstückzahlen zu erreichen.
DB7 – DIE RETTUNG DER MODERNE
In den 1990er-Jahren begann ein neues Kapitel.
Der DB7 wurde zu einem entscheidenden Modell für Aston Martin.
Elegant.
Relativ kompakt.
Klassische GT-Proportionen.
Und wieder jene zwei Buchstaben:
DB.
Nach Jahrzehnten kehrten David Browns Initialen zurück.
Der DB7 wurde 1994 eingeführt; später erschien mit dem DB7 Vantage auch die wichtige V12-Version.
DER DB7 BRINGT ASTON MARTIN ZURÜCK
Viele Elemente seiner Entstehung waren pragmatisch.
Aber das Ergebnis war entscheidend:
Aston Martin wurde wieder sichtbar.
Der DB7 brachte eine neue Generation von Kunden zur Marke und bereitete den Weg für die Aston-Martin-Welt des 21. Jahrhunderts.
DER V12
Dann kam etwas, das für moderne Aston Martin fast ebenso charakteristisch werden sollte wie das Flügellogo.
Zwölf Zylinder.
Der V12 erschien Ende der 1990er im DB7 Vantage und wurde anschließend über verschiedene Generationen weiterentwickelt.
V12 und Aston Martin wurden zu einer fast natürlichen Verbindung.
WARUM PASST EIN V12 ZU ASTON MARTIN?
Nicht nur wegen der Leistung.
Ein Zwölfzylinder besitzt eine andere Art der Leistungsentfaltung.
Seidig.
Kraftvoll.
Souverän.
Ein Motor, der nicht permanent beweisen muss, dass er stark ist.
Eigentlich die perfekte mechanische Übersetzung des Aston-Martin-Charakters.
VANQUISH – DER NAME IST PROGRAMM
2001 erschien der V12 Vanquish.
Breit.
Modern.
Kraftvoll.
Aluminium und Carbon spielten bei seiner Konstruktion eine wichtige Rolle.
Der Vanquish markierte den Beginn einer neuen technischen Ära für Aston Martin.
Und natürlich fand auch dieses Modell seinen Weg zu James Bond.
DIE ANOTHER DAY
Pierce Brosnan fuhr den Vanquish in Die Another Day.
Das berühmte unsichtbare Auto gehört vielleicht nicht zu den realistischsten Bond-Gadgets.
Aber der Vanquish selbst passte perfekt.
Muskulöser als der klassische DB5.
Moderner.
Härter.
Ein Aston Martin für das neue Jahrtausend.
DB9 – DIE NEUE DESIGNÄRA
2003 folgte der DB9.
Und mit ihm eine Formensprache, die Aston Martin über Jahre prägen sollte.
Lange Motorhaube.
Flache Dachlinie.
Breite Hüften.
Ein Auto, das selbst im Stand Geschwindigkeit ausstrahlte.
Aston Martin übersprang bewusst die Bezeichnung DB8 und nannte das neue Modell DB9, um den Technologiesprung gegenüber dem DB7 zu verdeutlichen.
WARUM NICHT DB8?
Eine der häufigsten Fragen rund um die Modellgeschichte.
Es gab keinen klassischen Serien-DB8 zwischen DB7 und DB9.
Der Sprung sollte verdeutlichen:
Das hier ist nicht einfach der nächste DB7.
Das ist eine neue Generation.
V8 VANTAGE – DER KOMPAKTERE ASTON
Mitte der 2000er kam der V8 Vantage.
Kleiner als DB9.
Sportlicher.
Etwas zugänglicher.
Aber sofort Aston Martin.
Für viele war genau dieser Wagen eine besonders gelungene Mischung:
elegant genug für das Hotel.
kompakt genug für die Landstraße.
und schnell genug für alles dazwischen.
DBS – BOND KEHRT ZURÜCK
Dann wieder:
James Bond.
Daniel Craig.
Casino Royale.
Und der Aston Martin DBS.
Härter als der DB9.
Sportlicher.
Dramatischer.
Der DBS wurde zu einem der prägenden Bond-Autos der Craig-Ära. Aston Martin verweist selbst auf den Einsatz des DBS in Casino Royale und den dabei aufgestellten Rekord für die berühmte Überschlagsszene.
DER DBS IST DER BÖSERE GT
Wenn der DB9 der elegante Grand Tourer war, war der DBS seine aggressivere Interpretation.
Mehr Spannung.
Mehr Performance.
Mehr Carbon.
Weniger Gentlemen’s Club.
Mehr 3 Uhr morgens auf einer leeren Straße nach Montenegro.
ONE-77 – ASTON MARTIN OHNE ZURÜCKHALTUNG
Mit dem One-77 zeigte Aston Martin, was passiert, wenn Exklusivität und technische Ambition fast ohne normale Serienzwänge gedacht werden.
Extrem limitiert.
V12.
Exotische Materialien.
Eine Art britischer Supersportwagen.
Und trotzdem unverkennbar Aston Martin.
RAPIDE – VIER TÜREN, GLEICHE IDEE
Kann ein Aston Martin vier Türen haben?
Natürlich.
Der Rapide übersetzte die klassische Coupé-Silhouette in eine luxuriöse Sportlimousine.
Kein klassisches Chauffeursauto.
Sondern eher:
ein GT für vier.
Vielleicht eines der interessantesten Konzepte der jüngeren Markengeschichte.
DB10 – NUR FÜR BOND
Eine echte Besonderheit.
Für Spectre entstand der DB10.
Kein normales Serienmodell.
Sondern ein speziell für den Film entwickeltes Fahrzeug.
Aston Martin bezeichnet den DB10 als das erste vollständig eigens für James Bond entwickelte Straßenfahrzeug der Marke.
Damit war die Beziehung zwischen 007 und Aston Martin endgültig mehr als Produktplatzierung.
JAMES BOND UND ASTON MARTIN
DB5.
DBS.
Vanquish.
DB10.
Und weitere Auftritte.
Natürlich fuhr Bond auch andere Marken.
Aber kein Hersteller ist so eng mit der Figur verbunden wie Aston Martin.
Das ist bemerkenswert.
Denn Bond verkauft dem Aston Martin keine Glaubwürdigkeit.
Beide verstärken sich gegenseitig.
NICHT JEDER ASTON MARTIN IST EIN BOND-AUTO
Und das ist wichtig.
Die Marke wäre auch ohne 007 automobilhistorisch interessant.
Motorsport.
Le Mans.
DB-Linie.
V8-Modelle.
Zagato-Kooperationen.
Vantage.
Vanquish.
Die Bond-Verbindung macht Aston Martin berühmter.
Aber sie erklärt nicht allein, warum die Autos faszinieren.
ASTON MARTIN UND LE MANS
Auch Motorsport gehört zur Geschichte.
1959 gewann Aston Martin mit dem DBR1 die 24 Stunden von Le Mans und belegte dabei die ersten beiden Plätze.
Der Sieg ist wichtig, weil er zeigt:
Aston Martin war nie nur eine Marke für schöne Coupés vor Luxushotels.
Performance gehörte von Anfang an zur Identität.
ZAGATO
Noch ein Name, der immer wieder auftaucht.
Der italienische Karosseriebauer Zagato arbeitete mehrfach mit Aston Martin zusammen.
Besonders berühmt:
DB4 GT Zagato.
Später folgten weitere gemeinsame Projekte.
Britischer GT trifft italienische Karosseriekunst.
Kann man schlechter kombinieren.
ASTON MARTIN DESIGN
Was macht einen Aston Martin optisch aus?
Natürlich verändert sich Design über Jahrzehnte.
Aber einige Prinzipien kehren wieder.
Lange Motorhaube.
Fahrer weit hinten.
Breite Spur.
Flaches Dach.
Kraftvolle hintere Kotflügel.
Ein markanter Kühlergrill.
Proportionen, die eher elegant als aggressiv wirken.
DER KÜHLERGRILL
Ein Aston Martin soll auch nachts im Rückspiegel erkennbar sein.
Der typische Grill wurde über Generationen weiterentwickelt.
Mal kleiner.
Mal größer.
Mal aggressiver.
Aber die Grundform gehört zu den stärksten visuellen Markenzeichen der Automobilwelt.
BRITISH RACING GREEN?
Natürlich.
Kaum eine Farbe passt besser.
Aber Aston Martin funktioniert genauso hervorragend in:
Silber.
Dunkelblau.
Anthrazit.
Schwarz.
Bordeaux.
Oder sehr zurückhaltenden Grüntönen.
Vielleicht liegt darin ein Unterschied zu manchem italienischen Supersportwagen:
Ein Aston Martin muss nicht unbedingt in einer auffälligen Farbe bestellt werden, um zu funktionieren.
DER INNENRAUM
Leder.
Nähte.
Metall.
Traditionell auch Holz.
Später Carbon.
Ein Aston Martin-Innenraum soll nicht nur technisch funktionieren.
Er soll einen Ort schaffen.
Das passt zum GT-Gedanken.
Denn wer lange Strecken fährt, verbringt Zeit im Auto.
ASTON MARTIN UND HANDWERK
Die Marke hat ihre Identität stark über britisches Handwerk aufgebaut.
Natürlich ist moderne Automobilproduktion heute hoch technologisch.
Aber Lederarbeiten, Materialauswahl und Individualisierung bleiben ein wichtiger Teil des Luxusversprechens.
Ein Aston Martin soll nicht nur schnell sein.
Er soll besonders wirken.
VANTAGE, DB ODER VANQUISH?
Sehr vereinfacht könnte man die klassischen Charaktere so beschreiben:
VANTAGE
der Sportler.
Kompakter.
Direkter.
Fahrerorientierter.
DB
der Grand Tourer.
Eleganz und Leistung in Balance.
VANQUISH
das Statement.
Mehr Drama.
Mehr Motor.
Mehr Präsenz.
Natürlich verändern sich diese Rollen von Generation zu Generation.
Aber als Grundidee funktioniert die Einteilung erstaunlich gut.
WARUM KEIN ASTON MARTIN PERFEKT SEIN MUSS
Vielleicht gehört auch das zur Faszination.
Historische Aston Martin waren nicht immer die technisch perfektesten Fahrzeuge ihrer Epoche.
Andere Hersteller konnten:
präziser.
zuverlässiger.
schneller.
oder wirtschaftlich erfolgreicher
sein.
Aber Aston Martin bot etwas, das sich schwerer messen lässt.
Charakter.
AUTOMOBILE BRAUCHEN NICHT NUR DATEN
0–100 km/h.
Höchstgeschwindigkeit.
Rundenzeit.
Leistung.
Alles interessant.
Aber ein Auto kann hervorragende Daten besitzen und trotzdem emotional vollkommen kalt lassen.
Bei Aston Martin war die Frage oft eine andere:
Will man noch einmal zurückblicken, nachdem man ausgestiegen ist?
DER ASTON MARTIN MOMENT
Eine lange Straße.
Vielleicht Schottland.
Vielleicht Südfrankreich.
Vielleicht Italien.
V12 vorne.
Zwei Taschen hinten.
Kein Zeitdruck.
Genau dort versteht man wahrscheinlich am besten, was Aston Martin eigentlich verkaufen möchte.
Nicht nur Geschwindigkeit.
Sondern Reise.
DER GENTLEMAN UNTER DEN SPORTWAGEN?
Ein Klischee.
Natürlich.
Aber ein ziemlich passendes.
Aston Martin besitzt Leistung, ohne sich ausschließlich über Aggressivität zu definieren.
Luxus, ohne grundsätzlich Chauffeursauto zu sein.
Tradition, ohne nur Oldtimer zu bauen.
Vielleicht liegt genau darin die besondere Stellung der Marke.
DIE ASTON MARTIN AKTEN
DB.
Zwei Buchstaben für David Brown.
DB5.
Ein Auto, das James Bond zur Ikone machte.
V8 Vantage.
Britische Muskeln.
DB7.
Der Neustart.
Vanquish.
Der V12 des neuen Jahrtausends.
DB9.
Eine neue Designära.
Vantage.
Das Fahrerauto.
DBS.
Die schärfere Seite des Grand Tourers.
Und dahinter eine Marke, die seit Generationen versucht, dieselbe schwierige Balance zu finden:
Sportwagen und Luxus.
Tradition und Moderne.
Performance und Eleganz.
Vielleicht ist das der eigentliche Aston-Martin-Code.
Ein Aston Martin muss nicht das lauteste Auto vor dem Hotel sein. Es reicht, wenn es dasjenige ist, zu dem man auf dem Weg hinein noch einmal zurückschaut.
Das Editorial „Die Aston Martin Akten“ erzählt die Geschichte einer der berühmtesten britischen Sportwagenmarken – von David Brown und der Bedeutung der DB-Modellnamen über DB4, DB5, DB6 und DBS bis zu DB7, DB9, Vantage und Vanquish. Ein THE WEEKEND DRIVE über Aston Martin, Grand Tourer, V8 und V12, Motorsport, Zagato und die legendäre Verbindung zu James Bond und 007. Denn kaum eine Automarke verbindet britischen Luxus, Sportwagenkultur und zeitlose Eleganz so konsequent wie Aston Martin.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde von THE GENTLEMEN’S RESIDENCE unabhängig nach redaktionellen Gesichtspunkten erstellt. Es besteht keine bezahlte Kooperation, kein Sponsoring und keine beauftragte Platzierung durch Aston Martin.
