Das digitale Magazin für Männer mit Stil, Charakter und Anspruch. A Private World of Style and Refined Living

Die Kunst des Abends.

Die Kunst des Abends. Looks die einen Abend unvergesslich machen.

7 Looks für Abende, die in Erinnerung bleiben.

Abendgarderobe für Männer: 7 Looks für Dinner, Black Tie, Rooftop-Bar und besondere Nächte.
Ein starker Abendlook beginnt nicht erst beim Smoking. Entscheidend ist, den richtigen Grad zwischen Eleganz, Lässigkeit und Anlass zu treffen.

In unserem neuen THE STYLE EDIT zeigen wir sieben Kombinationen für Abende, die in Erinnerung bleiben: vom entspannten dunklen Anzug mit offenem Hemd über den klassischen Black-Tie-Look und den souveränen Doppelreiher bis hin zu farbigeren, moderneren Varianten für Dinner, Hotelbar oder Sommerabend.

Die wichtigste Regel dabei: Abendgarderobe darf Charakter zeigen. Nicht jeder Anlass verlangt maximale Förmlichkeit – aber jeder gute Look braucht klare Proportionen, hochwertige Materialien und ein sicheres Gespür für den Moment.

AMSTERDAM AFTER DARK – LOOKS FÜR DIE ZWEITE RUNDE.

Wenn der Abend beginnt, darf der Look klarer, dunkler und markanter werden.

Look 03: Komplett in Schwarz – schwarzes Sakko, schwarzer Feinstrick und schwarze Hose mit glänzenden Loafern. Modern, maskulin und perfekt für Bar oder Dinner.
Look 04: Navy-Doppelreiher, weißes Hemd und dunkle Hose – klassisch, elegant und ideal für besondere Abende.
Look 05: Schwarzes Sakko, weißes Hemd, dunkle Hose und brauner Gürtel – entspannter, aber immer noch präzise und souverän.

AMSTERDAM EVENING STYLE – DIE LETZTEN ZWEI AKKORDE.

Zwei Abend-Looks für Herren, die zeigen, dass Eleganz nicht immer Schwarz bedeuten muss.

Look 06: Dusty-Pink-Blazer, hellblaues Hemd, cremefarbene Hose und braune Lederschuhe – modern, kultiviert und perfekt für Rooftop-Dinner oder einen stilvollen Sommerabend.
Look 07: Weiße Dinnerjacke, offenes weißes Hemd, schwarze Hose und schwarze Lederschuhe – klassischer, kontrastreicher und ideal für besondere Abende.

DIE KUNST DES ABENDS

Der Abend verlangt nicht zwingend mehr Kleidung.

Aber meistens bessere Entscheidungen.

Wenn das Tageslicht verschwindet, verändert sich auch die Wirkung von Stoffen, Farben und Silhouetten.

Dunkle Töne gewinnen an Tiefe.

Schwarz wird stärker.

Mitternachtsblau eleganter.

Creme und Elfenbein wirken plötzlich nicht sommerlich, sondern fast filmisch.

Genau darum geht es in unserem Editorial „Die Kunst des Abends – Anzüge mit Format“.

Nicht um starre Dresscodes.

Sondern um die Frage:

Wie zieht sich ein Mann heute für einen besonderen Abend an, ohne verkleidet zu wirken?

DER ABEND BEGINNT MIT DEM ANLASS

Restaurant.

Hotelbar.

Oper.

Cocktail.

Empfang.

Private Dinner.

Hochzeit.

Gala.

Nicht jeder Abend verlangt denselben Look.

Der größte Fehler besteht deshalb darin, Abendgarderobe als eine einzige Kategorie zu betrachten.

Zwischen:

Smart Casual.

Cocktail.

klassischem dunklem Anzug.

Black Tie.

liegen große Unterschiede.

NICHT JEDER ABEND BRAUCHT EINEN SMOKING

Das ist wichtig.

Ein Smoking ist großartig.

Aber nur dort, wo der Anlass ihn trägt.

Ein elegantes Dinner in einer guten Bar kann mit einem hervorragenden dunkelblauen Doppelreiher stärker aussehen als mit einem Smoking, der eigentlich nicht zum Kontext passt.

Stil beginnt immer mit:

Wo gehe ich hin?

DER DUNKLE ANZUG

Die sicherste Basis für elegante Abendgarderobe.

Navy.

Mitternachtsblau.

Anthrazit.

Sehr dunkles Braun.

Je nach Anlass auch Schwarz.

Ein dunkler Anzug wirkt bei künstlichem Licht ruhiger und formeller als tagsüber.

MITTERNACHTSBLAU

Eine der stärksten Abendfarben überhaupt.

Bei gedämpftem Licht kann sehr dunkles Blau fast tiefer wirken als Schwarz.

Deshalb gehört Midnight Navy seit Jahrzehnten in die klassische Abendgarderobe.

SCHWARZ

Schwarz ist klar.

Reduziert.

Abendlich.

Aber nicht automatisch vielseitiger.

Ein schwarzer Anzug funktioniert besonders gut:

am Abend.

bei formelleren Veranstaltungen.

mit monochromen Looks.

Für klassisches Tagesbusiness ist Navy oder Anthrazit meist leichter einzusetzen.

1. DER SOUVERÄNE DOPPELREIHER

Einer der zentralen Looks unseres ursprünglichen Editorials.

Der Doppelreiher besitzt am Abend eine besondere Stärke.

Breitere Front.

Kräftiges Revers.

Klare Schulter.

Mehr Präsenz.

Er braucht kaum zusätzliche Inszenierung.

WARUM DER DOPPELREIHER ABENDS SO GUT FUNKTIONIERT

Weil die Silhouette bereits angezogen wirkt.

Auch ohne Krawatte.

Ein dunkelblauer oder anthrazitfarbener Doppelreiher mit:

weißem Hemd.

offenem Kragen.

schwarzen oder dunkelbraunen Schuhen.

kann vollkommen ausreichend sein.

DOPPELREIHER MIT KRAWATTE

Natürlich ebenfalls möglich.

Dann wird der Look sofort formeller.

Dunkle Seidenkrawatte.

Weißes Hemd.

Glatter Lederschuh.

Vielleicht ein weißes Einstecktuch.

Mehr braucht es selten.

DAS REVERS

Beim Doppelreiher besonders wichtig.

Ein ordentlich proportioniertes steigendes Revers gibt dem Sakko jene Präsenz, von der der gesamte Look lebt.

Zu schmal?

Der Effekt verschwindet.

Zu extrem?

Der Anzug wird zum Kostüm.

DIE SCHULTER

Am Abend darf die Silhouette klar sein.

Das bedeutet nicht:

steif.

Aber ein sauberer Schulterverlauf gibt einem dunklen Anzug Struktur.

Gerade bei einem Doppelreiher entscheidet die Schulter stark darüber, ob das Ergebnis elegant oder schwer wirkt.

DER DOPPELREIHER OHNE KRAWATTE

Eine der besten modernen Interpretationen.

Dunkler Doppelreiher.

Offenes Hemd.

Keine Krawatte.

Vielleicht Loafer.

Das funktioniert hervorragend bei:

Restaurant.

Cocktailbar.

Hotelbar.

Vernissage.

privatem Dinner.

Formell genug, ohne nach Geschäftstermin auszusehen.

2. DER MONOCHROME ABEND-LOOK

Der zweite zentrale Gedanke unseres Editorials.

Wenig Farbe.

Viel Wirkung.

Schwarz.

Anthrazit.

Dunkelgrau.

Navy.

Mehrere Nuancen einer dunklen Farbfamilie.

MONOCHROM IST NICHT EINFACH „ALLES SCHWARZ“

Ein guter monochromer Look braucht Unterschiede.

Material.

Oberfläche.

Helligkeit.

Textur.

Zum Beispiel:

anthrazitfarbenes Sakko.

schwarzer Feinstrick.

schwarze Hose.

glatte Chelsea Boots.

Die Farben liegen eng beieinander.

Die Materialien unterscheiden sich.

SCHWARZER ROLLKRAGEN

Eine der einfachsten Möglichkeiten, einen Anzug abendlich zu machen.

Schwarzer oder sehr dunkler Rollkragen.

Anthrazit- oder Navy-Anzug.

Schwarze Schuhe.

Keine Krawatte.

Der Look wirkt:

ruhig.

modern.

selbstverständlich.

FEINSTRICK STATT HEMD

Auch ein feiner Rundhals- oder Mockneck-Pullover kann hervorragend funktionieren.

Wichtig:

nicht zu dick.

Nicht sportlich.

Nicht grob gestrickt.

Unter einem Abendanzug braucht Strick eine saubere, schlanke Oberfläche.

DAS DUNKLE HEMD

Schwarzes oder anthrazitfarbenes Hemd.

Dunkler Anzug.

Ein starker Abendlook.

Aber weniger klassisch als Weiß.

Besonders gut für:

Bar.

Restaurant.

Event.

Cocktail.

Weniger geeignet für sehr traditionelle formelle Anlässe.

WARUM MONOCHROM ELEGANT WIRKEN KANN

Weil wenig visuelle Unterbrechung entsteht.

Das Auge sieht zuerst:

Silhouette.

Proportion.

Material.

Nicht fünf verschiedene Farben.

Gerade deshalb verzeiht ein monochromer Look aber schlechte Passform besonders wenig.

3. DIE HELLE DINNERJACKE

Der dritte zentrale Look unseres Editorials.

Eine helle Dinnerjacke besitzt eine besondere Abendwirkung.

Elfenbein.

Creme.

Off-White.

Dazu:

schwarze Hose.

weißes Hemd.

schwarze Fliege.

Oder, je nach Anlass, moderner interpretiert ohne klassische Black-Tie-Strenge.

WICHTIG: DINNERJACKET IST NICHT EINFACH EIN HELLES SAKKO

Die klassische Dinnerjacke gehört zur formellen Abendgarderobe.

Typisch können sein:

Seidenrevers.

ein Schließknopf.

Paspeltaschen.

eine reduzierte, elegante Front.

Sie steht in direkter Beziehung zum Smoking.

WEISS ODER ECRU?

Reinweiß kann sehr hart wirken.

Elfenbein oder Creme sind häufig eleganter.

Gerade bei warmem Abendlicht.

Dazu schwarze Hose und schwarze Schuhe.

Ein Klassiker für:

Sommerabende.

Riviera.

Kreuzfahrt.

Grand Hotel.

festliche Veranstaltungen.

DIE HELLE DINNERJACKE UND JAMES BOND

Natürlich besitzt dieser Look starke filmische Assoziationen.

Casino.

Monte-Carlo.

Riviera.

Großer Abend.

Aber genau deshalb muss man aufpassen:

Nicht jede Kombination sollte wie Kostüm aussehen.

Wenige, gute Elemente reichen.

DIE SCHWARZE HOSE

Zur klassischen hellen Dinnerjacke gehört keine cremefarbene Hose im Ton-in-Ton-Stil.

Der starke Kontrast mit Schwarz gehört zur traditionellen Wirkung.

Genau dadurch entsteht Abend.

DAS HEMD

Für Black Tie:

weiß.

Sauber.

Formell.

Je nach Smokingstil mit klassischem Umlegekragen und geeigneter Hemdfront.

Kein Businesshemd mit zufällig gebundener schwarzer Fliege, wenn der Anlass wirklich formell ist.

DIE FLIEGE

Bei Black Tie:

schwarz.

Idealerweise Selbstbinder.

Nicht deshalb, weil eine vorgebundene Fliege moralisch falsch wäre.

Sondern weil ein selbst gebundenes Modell natürlicher und weniger perfekt wirkt.

DAS EINSTECKTUCH

Weiß.

Leinen oder feine Baumwolle.

Schlicht.

Nicht identisch zum Stoff der Fliege.

Das reicht.

ANZUG ODER SMOKING?

Eine der wichtigsten Abendfragen.

Anzug:
flexibler.

weniger formell.

für Dinner, Empfang, Hochzeit, Restaurant, Cocktail.

Smoking:
klarer Dresscode.

formeller.

Black Tie.

Gala.

bestimmte Hochzeiten und große Abendveranstaltungen.

WENN „BLACK TIE“ AUF DER EINLADUNG STEHT

Dann ist die Diskussion eigentlich beendet.

Smoking.

Schwarze Fliege.

Formelles Hemd.

Passende Abendschuhe.

Nicht:

dunkler Businessanzug mit schwarzer Krawatte.

Black Tie ist ein eigener Dresscode.

BLACK TIE OPTIONAL

Hier wird es entspannter.

Ein Smoking ist willkommen.

Ein sehr guter dunkler Anzug kann aber je nach Veranstaltung ebenfalls funktionieren.

Im Zweifel:

lieber etwas besser angezogen als deutlich zu casual.

COCKTAIL ATTIRE

Weniger streng.

Dunkler Anzug.

Gutes Hemd.

Krawatte möglich, aber abhängig vom Kontext.

Loafer oder elegante Schnürschuhe.

Hier kann moderne Abendmode ihre Stärke zeigen.

SMART CASUAL AM ABEND

Dunkles Sakko.

Feinstrick.

Flanellhose.

Loafer.

Chelsea Boot.

Oder:

Doppelreiher.

Polo.

dunkle Hose.

Gerade in Restaurants und Bars ist diese Kategorie häufig realistischer als formelle Abendgarderobe.

DAS HEMD AM ABEND

Weiß bleibt der Klassiker.

Aber abends werden auch andere Farben interessant:

Schwarz.

Anthrazit.

dunkles Navy.

sehr helles Grau.

Creme.

Je formeller der Anlass, desto sicherer bleibt Weiß.

OFFENER KRAGEN

Ein oder zwei Knöpfe offen?

Kann hervorragend aussehen.

Aber irgendwann wird aus entspannt:

unordentlich.

Ein gepflegter Abendlook braucht keine halbe offene Hemdfront.

UNTERHEMD SICHTBAR?

Nein.

Wenn der Hemdkragen geöffnet wird, sollte die Kante eines weißen Rundhals-T-Shirts darunter idealerweise nicht sichtbar sein.

Eine kleine Sache.

Aber sofort auffällig.

DIE KRAWATTE AM ABEND

Dunkle Seide.

Grenadine.

Strukturierte Seide.

Bordeaux.

Navy.

Schwarz bei bestimmten Kombinationen.

Abends dürfen Krawatten tiefer, ruhiger und etwas luxuriöser wirken.

DIE SCHWARZE KRAWATTE

Nicht mit Black Tie verwechseln.

Eine schwarze Langkrawatte macht einen normalen Anzug nicht zum Smoking.

Sie kann trotzdem elegant aussehen.

Nur eben als Anzugkombination.

DIE SCHUHE

Am Abend werden Schuhe formeller.

Schwarzer Oxford.

Schwarzer Derby.

Eleganter Loafer.

Lackschuh bei Black Tie.

Schlanker Chelsea Boot bei moderneren Looks.

BRAUNE SCHUHE AM ABEND?

Natürlich möglich.

Vor allem zu:

Navy.

Braun.

weniger formellen Anzügen.

Je formeller der Anlass, desto stärker gewinnt Schwarz.

LACKSCHUHE

Für Black Tie klassisch.

Sie reflektieren das Abendlicht und gehören traditionell zur formellen Abendgarderobe.

Für ein normales Restaurant-Dinner dagegen wären sie meist zu viel.

LOAFER

Ein eleganter schwarzer oder dunkelbrauner Loafer funktioniert hervorragend am Abend.

Besonders:

Penny Loafer.

Tassel Loafer.

Velvet Slipper bei entsprechendem Anlass.

DER VELVET SLIPPER

Eine eigene Kategorie.

Samt.

Abend.

Private Events.

Smoking.

Dinner.

Aber stilistisch deutlich spezieller.

Wer ihn trägt, sollte wissen, warum.

DIE HOSE

Abends darf die Hose ruhig etwas eleganter fallen.

Saubere Linie.

Keine großen Stoffansammlungen auf dem Schuh.

Bei klassischen Anzügen:

leichter Break oder fast kein Break.

BUNDFALTENHOSE

Kann Abendgarderobe deutlich interessanter machen.

Besonders mit:

Doppelreiher.

Loafer.

Feinstrick.

Mehr Volumen in der Hose erzeugt eine andere Silhouette als extrem schmale Schnitte.

DIE SKINNY-ÄRA IST NICHT DAS MASS ALLER DINGE

Sehr enge Hosen und extrem kurze Sakkos wurden lange als modern verkauft.

Abendliche Eleganz profitiert aber häufig von:

etwas mehr Länge.

mehr Fall.

mehr Ruhe.

Ein Anzug darf den Körper begleiten.

Er muss ihn nicht vakuumieren.

MATERIAL AM ABEND

Feine Wolle.

Woll-Mohair.

Kaschmiranteile.

Samt bei bestimmten Jacken.

Seide an Revers und Accessoires.

Materialien reagieren unterschiedlich auf Licht.

Und genau deshalb ist Abendmode mehr als nur dunkle Farbe.

MOHAIR

Eine Beimischung von Mohair kann einem Abendanzug oder Smoking:

Formstabilität.

einen trockenen Griff.

subtilen Glanz.

geben.

Gerade bei künstlichem Licht kann das ausgesprochen elegant wirken.

SAMT

Samtjacke.

Dinner Jacket.

Smoking-inspirierter Look.

Sehr stark.

Aber auch sehr spezifisch.

Samt braucht einen Anlass, der etwas Besonderes verträgt.

DER ABEND UND FARBE

Dunkle Farben dominieren aus gutem Grund.

Aber Abendmode muss nicht ausschließlich schwarz sein.

Bordeaux.

Dunkelgrün.

Mitternachtsblau.

tiefe Brauntöne.

können hervorragend funktionieren.

BORDEAUX

Besonders als:

Dinner Jacket.

Samtjacke.

Krawatte.

Einstecktuch.

Nicht jeder Mann braucht einen bordeauxfarbenen Anzug.

Ein gezieltes Element reicht.

DUNKELGRÜN

Ähnlich.

Ein tiefes Tannengrün kann am Abend ausgesprochen elegant wirken.

Besonders in Samt oder strukturierten Stoffen.

DUNKELBRAUN

Lange unterschätzt.

Ein tiefbrauner Anzug oder Doppelreiher kann mit:

cremefarbenem Hemd.

schwarzem oder dunkelbraunem Schuh.

extrem elegant wirken.

ABENDGARDEROBE IM SOMMER

Jetzt wird die Farbwelt heller.

Dinnerjacke in Elfenbein.

Leichter Navy-Anzug.

Leinenmischungen bei informelleren Veranstaltungen.

Loafer.

Aber:

Sommer bedeutet nicht automatisch Strandkleidung.

DER SOMMERABEND AN DER RIVIERA

Vielleicht die schönste Spielwiese klassischer Herrenmode.

Creme.

Navy.

Weiß.

Schwarz.

Loafer.

Leichte Stoffe.

Ein Look darf entspannter sein und trotzdem angezogen wirken.

DER WINTERABEND

Dunkler.

Satter.

Mehr Textur.

Flanell.

Kaschmir.

Samt.

Rollkragen.

Dunkles Navy.

Anthrazit.

Bordeaux.

Winterabendmode lebt von Tiefe.

DER MANTEL

Der Abendlook endet nicht am Sakko.

Ein eleganter Mantel gehört dazu.

Chesterfield.

Polo Coat.

Ulster.

Je nach Formalität.

Ein technischer Funktionsparka über einem Smoking löst zwar das Wetterproblem.

Aber stilistisch nicht unbedingt elegant.

SCHWARZER MANTEL

Sehr formell.

Ideal zum Smoking und zu dunklen Anzügen.

NAVY-MANTEL

Etwas vielseitiger.

Funktioniert hervorragend mit:

grauem.

blauem.

schwarzem.

und teilweise braunem Anzug.

CAMEL COAT AM ABEND

Weniger formell.

Aber ausgesprochen stark über Navy, Schwarz oder Anthrazit.

Gerade für Restaurant und Smart Casual eine hervorragende Kombination.

ACCESSOIRES

Am Abend gilt mehr denn je:

reduzieren.

Uhr.

Einstecktuch.

Vielleicht Ring.

Manschettenknöpfe.

Mehr braucht es selten.

DIE UHR

Zum formellen Abend traditionell:

klein.

flach.

diskret.

Lederband.

Dresswatch.

Moderne Regeln sind lockerer.

Aber eine massive Taucheruhr zum sehr formellen Smoking bleibt stilistisch eine bewusste Entscheidung.

MANCHETTENKNÖPFE

Wenn das Hemd dafür vorgesehen ist:

klein.

hochwertig.

nicht als Werbefläche.

Manschettenknöpfe sind ein Detail.

Kein Hauptdarsteller.

DUFT

Auch Teil des Abends.

Aber bitte:

nicht den Raum betreten, bevor man selbst darin ist.

Ein guter Duft sollte entdeckt werden.

Nicht die Fluchtwege blockieren.

DAS EINSTECKTUCH

Abends lieber ruhig.

Weiß.

Creme.

dezente Seide.

Der Look braucht nicht in jeder Tasche eine neue Farbe.

DIE SONNENBRILLE

Nach Sonnenuntergang absetzen.

Eigentlich einfach.

DER GRÖSSTE ABENDFEHLER

Zu viel.

Zu viel Duft.

Zu viel Schmuck.

Zu viel Farbe.

Zu viel Glanz.

Zu viel sichtbare Marke.

Zu viel gewollte Coolness.

Abendgarderobe gewinnt fast immer durch Reduktion.

DER ZWEITE GROSSE FEHLER

Zu wenig.

Ein besonderes Restaurant.

Ein Empfang.

Ein gutes Hotel.

Und man erscheint in:

Sportschuh.

Funktionsjacke.

T-Shirt aus dem Fitnessstudio.

Natürlich darf jeder tragen, was er möchte.

Aber Orte besitzen einen Kontext.

Stil bedeutet auch, ihn wahrzunehmen.

DIE KUNST LIEGT DAZWISCHEN

Nicht overdressed.

Nicht underdressed.

Sondern:

dem Anlass entsprechend.

Mit einer kleinen persönlichen Note.

EIN GUTER ABENDLOOK IST NICHT VERKLEIDET

Das ist vielleicht der entscheidende Punkt.

Ein Mann sollte sich in seinem Anzug bewegen können.

Sitzen.

Essen.

Trinken.

Lachen.

Die Jacke öffnen.

Später vielleicht die Krawatte lockern.

Wenn das Outfit nur für das Foto funktioniert, ist es kein guter Abendlook.

DER ANZUG MUSS ZUM MANN PASSEN

Nicht nur körperlich.

Auch zur Persönlichkeit.

Der eine fühlt sich im Doppelreiher zuhause.

Der andere im monochromen Rollkragen-Look.

Der dritte liebt die klassische helle Dinnerjacke.

Alle drei können elegant sein.

DIE DREI IDEEN UNSERES EDITORIALS

DER DOPPELREIHER
Präsenz, klassische Silhouette, moderner Abendstil.

DER MONOCHROME LOOK
Reduktion, dunkle Töne, Textur statt Farbe.

DIE HELLE DINNERJACKE
Formeller Abend, Riviera, klassische Black-Tie-Eleganz.

Drei sehr unterschiedliche Wege.

Aber dieselbe Grundidee:

Der Abend verlangt keine Verkleidung. Er verlangt Format.

DIE KUNST DES ABENDS

Am Ende braucht ein guter Abendlook erstaunlich wenig.

Einen Anzug, der sitzt.

Ein Hemd oder Strickteil, das zum Anlass passt.

Gute Schuhe.

Wenige Accessoires.

Und die Fähigkeit, nicht alles gleichzeitig zeigen zu wollen.

Denn Abendgarderobe lebt von einer besonderen Form der Ruhe.

Tagsüber darf Kleidung praktisch sein.

Geschäftlich.

Funktional.

Am Abend darf sie etwas anderes werden:

eine bewusste Entscheidung.

Die Kunst des Abends besteht nicht darin, möglichst formell gekleidet zu sein. Sondern genau so elegant, wie der Moment es verlangt.

Das Editorial „Die Kunst des Abends – Anzüge mit Format“ zeigt moderne Abendgarderobe für Herren zwischen klassischer Eleganz und zeitgemäßer Lässigkeit. Vom Doppelreiher über monochrome Anzug-Looks bis zur hellen Dinnerjacke geht es um die Frage, was Männer am Abend tragen, wann ein dunkler Anzug genügt, wann Black Tie einen Smoking verlangt und wie Schuhe, Hemd, Mantel und Accessoires einen eleganten Abendlook vervollständigen. Ein THE STYLE EDIT über Abendmode für Männer, Dinner Jackets, Smoking, Cocktail Attire und elegante Herrenanzüge – ohne unnötige Inszenierung und ohne den Charakter des Mannes hinter der Kleidung zu verstecken.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag kann teilweise KI-generierte oder KI-bearbeitete Bild- und Textelemente enthalten. Sämtliche Inhalte werden redaktionell geprüft, bearbeitet und von THE GENTLEMEN’S RESIDENCE verantwortet.

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